Posts mit dem Label Politik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Politik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 30. Juli 2026

Erschreckender Zustand in Planten un Blomen

Mit Planten un Blomen hat Hamburg eine besonders schöne und einzigartige Grünanlage mitten in der Innenstadt. Die etwa 47 Hektar große Parkanlage erstreckt sich vom Stadtteil St. Pauli bis in die Hamburger City und hatte früher fast alles zu bieten was man sich wünscht. Das hat sich in den vergangenen Jahren allerdings geändert: Einige Attraktionen sind verschwunden oder in einem schlechten ungepflegten Zustand. 

„Kein Geld für Planten un Blomen“ schrieb die „Mopo“ im Juni. Augenscheinlich liegt die Hamburger Tageszeitung damit richtig. Auch NDR.de hatte im März berichtet, dass Finanzkürzungen im Raumen stehen. Laut dem NDR-Artikel hatte der zuständige Bezirk Hamburg-Mitte allerdings beschlossen die Finanzen für die Parkanlage aufzustocken. Scheinbar ist das noch nicht geschehen. 

Das Budget für die Parkanlage, dass durch die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) bezahlt wird, ist Medienberichten zufolge seit 20 Jahren unverändert. Demnach wurde das Budget in Höhe von 182.000 Euro jährlich seit zwei Jahrzehnten nicht aufgestockt. Dabei sind sämtliche Kosten für Arbeitslöhne, Technik und Pflanzen in den vergangenen 20 Jahren deutlich gestiegen. 

Weil das Geld nicht reicht gibt es immer weniger Attraktionen in Planten un Blomen. Um weitere Einschnitte zu verhindern, hat der Bezirk in diesem Jahr zusätzliche 18.100 Euro bereitgestellt. Ohne diesen zusätzliche Mittel wären weitere Kürzungen im Parkangebot notwendig gewesen, sonst hätte es in disem Jahr keine Wasserlichtspiele gegeben. 

Damit der Verfall und die mangelnde Pflege der Gewässer einige Teile der Grünanlage, nicht weiter voranschreitet, muss dringend eine Lösung her. Wir hoffen, dass die Behörden daran arbeiten und für das nächste Jahr eine Lösung zur ausreichenden Finanzierung haben. Wir wünschen uns Planten un Blomen wie wir es von früher kennen - mit vielen Attraktionen für jung und alt.  

Foto: Wasserlichtspiele Planten un Blomen. © Frank Rasch

Samstag, 2. August 2025

CSD Hamburg 2025: Parade startet um 12 Uhr in der Lübecker Straße

Ab heute Mittag wird es voll in der Hamburger Innenstadt. Um 12 Uhr startet die CSD-Parade und zieht mit 60 Trucks quer durch die City. Über 250.000 Menschen werden zur Demo erwartet. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl startet die Parade in diesem Jahr erstmals in der Lübecker Straße, anstatt wie gewohnt in der Langen Reihe. Wegen des CSD kommt es im Bereich der Innenstadt zu zahlreichen Straßensperrungen. 

Bereits ab Freitag wurden wegen des dreitägigen Straßenfests zum Christopher-Street-Day (CSD) einigen Straßen für den Verkehr gesperrt. Am Samstag kommen dann noch weitere Sperrungen hinzu. Autofahrer sollten die City und das östliche Alsterufer großräumig umfahren. Start der CSD-Parade ist am Samstagmittag um 12 Uhr in der Lübecker Straße/Mühlendamm. Die 60 Trucks fahren von dort über den Steindamm, durch die Adenauerallee, der Steinstraße, Mönckebergstraße und den Glockengießerwall zur Lombardsbrücke, wo die Parade gegen 17 Uhr endet. 

250.000 Menschen werden zur Demo erwartet. Wer dabei sein möchte sollte am besten mit dem Fahrrad, oder mit den öffentlichen Verkehrsmiitteln, anreisen. Aber auch in Bus und Bahn wird es wohl ziemlich voll sein. Das diesjährige CSD-Motto lautet „Wir sind hier, um zu bleiben. Queere Menschen schützen“. Nach Angaben des Vereins Pride Week beteiligen sich rund 120 Gruppen, Vereine, Initiativen und politische Parteien an der CSD-Parade.

Dienstag, 20. Mai 2025

Fast 100.000 HSV-Fans bei Aufstiegsfeier

Was für eine beeindruckende Party! Nach einer starken Saison hat der HSV nach sieben Jahren Zweitklassigkeit endlich den Aufstieg geschafft und kehrt zurück in die Fußball-Bundesliga. Der HSV ist ab der nächsten Saison wieder erstklassig und das ist ein guter Grund zu feiern. Wegen der großen Aufstiegsparty des HSV herrschte in der Hamburger Innenstadt am Montag Ausnahmezustand. Fast 100.000 Fans feierten ihren HSV. 

Der Doppel-Aufstieg der HSV-Männer und -Frauen begeistert die ganze Stadt. Anlässlich des Erfolgs beider Teams ludt Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher am Montag ins Rathaus zu einem Senatsempfang. Beide Teams durften sich anlässlich der Aufstiege ins goldene Buch der Stadt eintragen. Im Anschluss des Empfangs wurde auf dem Rathausmarkt und an der Binnenalster mit den Fans der Aufstieg gefeiert. 

Nach der großen Party vor dem Hamburger Rathaus ging es für die HSV-Spieler und Spielerinnen mit zwei großen Trucks auf eine Tour rund um die Binnenalster. Entlang der Strecke feierten zehntausende Fans die Spieler und ihren Hamburger SV. Fast 100.000 Menschen kamen in die Innenstadt um den HSV-Aufstieg zu feiern. 


 




Fotos: © Nina Weickert & Frank Rasch

Sonntag, 2. März 2025

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025: Hochrechnung - Ergebnis

Nur eine Woche nach der vorgezogenen Bundestagswahl gingen die Menschen in Hamburg heute erneut zur Wahl um ihre Stimme abzugeben. Diesmal ging es allerdings nicht um die Bundesregierung, sondern um die künftig regierende Partei in Hamburg. Mit Spannung wurde ab 18 Uhr die ersten Ergebnisse erwartet. Bei der letzten Bürgerschaftswahl im Jahr 2020 erzielte die SPD einen klaren Sieg mit 39,2 Prozent der Stimmen. 

Heute Morgen um 8 Uhr haben die Wahllokale in Hamburg für die Wähler geöffnet. Bis um 18 Uhr hatten alle wahlberechtigten die Möglichkeit ihre Stimme abzugeben. Welche Partei wird das Rennen in Hamburg machen? Hamburgs amtierender Bürgermeister Peter Tschentscher von der SPD galt bei den vorherigen Umfragen als Favorit. Werden sich die Umfragen nach den ersten Auszählung der Stimmen bestätigen, oder gibt es eine dicke Überraschung? 

Auch Dennis Thering, Spitzenkandidat der CDU, und Katharina Fegebank, Spitzenkandidatin der Grünen wurden vor der Bürgerschaftswahl gute Chancen eingeräumt einige Wählerstimmen zu bekommen. Aber wird das am Ende reichen? Einen ersten Aufschluss über die Verteilung der Stimmen bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 2025 gibt die erste Prognose ab 18 Uhr...

Laut der ersten offiziellen Prognose, die kurz vor der ersten amtlichen Hochrechnung erfolgt, hat die SPD 33,5 Prozent der Stimmen erhalten. Peter Tschentscher bleibt somit Hamburgs Erster Bürgermeister. Aber welche Partei wird Koaltionspartner der SPD? 

Hochrechnung (um 19.42 Uhr am 2.3.25 / Quelle: ZDF):

SPD: 34,3 %

Grüne: 19,3 %

CDU: 19,5 %

Linke: 11,5 %

AfD: 7,4 %

FDP: 2,4 %

BSW: 2,0%

Andere: 5,4 %

 

Foto: Peter Tschentscher (SPD) hat Grund zur Freude. © Frank Rasch

Freitag, 28. Februar 2025

Hamburger Bürgerschaftswahl 2025 am Sonntag

Vor wenigen Tagen fand in Deutschland bereits die vorgezogene Bundestagswahl 2025 statt. Die Union (CDU/CSU) erhielt mit 28,52 Prozent die meisten Stimmen. Nur eine Woche später, am 2. März, müssen die Hamburger erneut zur Wahlurne. Diesmal geht es um die Wahl der Bürgerschaft und der künftig regierenden Partei in Hamburg. Wird es einen neuen Bürgermeister oder Bürgermeisterin geben, oder bleibt alles beim alten im Hamburger Rathaus? 

In Hamburg findet alle fünf Jahre die Wahl der Bürgerschaft statt. Welche Partei wird in der Hansestadt die nächsten fünf Jahre regieren? Bleibt Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) im Amt, oder wird es eine Ablösung durch einen Politiker einer anderen Partei geben. Wenn es nach den jüngsten Umfragen geht, hat die SPD die Nase vorn. Ob sich die Umfragen am Sonntag bestätigen, dass wird sich zeigen.

Über Hamburgs Regierung entscheidet der Wähler. Die Bürger werden durch ihre Stimmen entscheiden, welche 121 Abgeordneten in das Landesparlament enziehen werden. Aufgabe der gewählten Politiker ist es, wichtige Entscheidungen über den Hamburger Haushalt zu treffen und Gesetzte zu verabschieden. Im Endeffekt geht es bei der Wahl daraum, welche Personen und Parteien das tägliche Leben der Hamburger in den nächsten Jahren gestalten werden. 

Der Ausgang der Wahl ist für alle in Hamburg lebenden Menschen wichtig. Daher sollte man auch unbedingt zur Wahl gehen und seine Stimme abgeben. Welche Themen sind dem Wähler besonders wichtig und welche Parteien haben vor diese Themen umzusetzen. Aufschluss darüber geben die Wahlprogramme. Wer aber trotzdem keine Ahnung hat was er am Sonntag wählen soll, der sollte den Wahl-O-Mat nutzen (https://www.wahl-o-mat.de/hamburg2025/app/main_app.html).

Sonntag, 9. Februar 2025

Harter Schlagabtausch beim Hamburger Rathaus-Triell

Neben der Bundestagswahl am 23. Februar 2025, könnte auch in Hamburg in diesem Frühjahr eine neue Regierung gewählt werden: Am 2. März ist die Hamburger Bürgerschaftswahl. In der vergangenen Woche luden Radio Hamburg und die ZEIT Hamburg zum großen Rathaus-Triell. Die drei Spitzenkandidaten für das Bürgermeisteramt lieferten sich in der Bucerius Law School einen harten Schlagabtausch. 

Das in der vergangenen Woche veranstaltete Bürgermeister-Triell von Radio Hamburg und der ZEIT Hamburg hatte alles für einen informativen und unterhaltsamen Abend zu bieten, was man sich wünschen kann. Die drei Spitzenkandidaten für das Bürgermeisteramt, Peter Tschentscher von der SPD, Katharina Fegebank von den Grünen und Dennis Thering von der CDU lieferten sich vor 400 Gästen in der Bucerius Law School einen großen verbalen Schlagabtausch. 

Gut anderthalb Stunden lang haben die drei Politiker ihre Vorhaben für Hamburg präsentiert. Es wurde sich sehr sachlich ausgetauscht, aber auch viel Kritik ausgeteilt. Ordentlich einstecken, mussten die drei Politiker ebenfalls. Vor allem ging es in dem Triell um die vier wichtigsten Themen in Hamburg: „Verkehr“, „Wohnen“, „Sicherheit“ sowie „Leben in Hamburg“. 

Das ganze Triell zum Anschauen und Nachhören unter: 

https://www.zeit.de/hamburg/2025-01/hamburgische-buergerschaftswahl-triell-buergermeisteramt-live   

https://www.radiohamburg.de/aktuelles/Das-Rathaus-Triell-hier-nochmal-zum-Nachgucken-id1269275.html

Foto: Das Hamburger Rathaus. © Frank Rasch

Samstag, 19. Oktober 2024

Baustellenchaos auf Hamburgs Straßen

Eigentlich ist es ja kein schlechtes Zeichen, wenn überall in der eigenen Stadt fleißig gearbeitet wird um Straßen zu modernisieren, oder Erdleitungen zu erneuern. Aber das was derzeit in Hamburg passiert, dass ist eine unkoordinierte Katastrophe. Im ganzen Stadtgebiet gibt es mehr Straßenbaustellen als man zählen kann und das sorgt für absolutes Chaos auf den Straßen. Grund dafür ist, dass die Arbeiten vor dem Winter fertig sein sollen. 

Jahrzehnte lang ist nichts passiert. Die Straßen und Radwege in Hamburg waren in einem sehr schlechten Zustand. Daher ist es auch richtig, dass man das Problem angeht und die Situation verbessert. Dennoch sollte man nicht versuchen, die versäumnisse der letzten Jahrzehnte innerhalb von Monaten bis zum Winterfrost nachzuholen. In fast jedem der 104 Hamburger Stadtteile gibt es momentan große Straßenbaustellen und das sorgt für chaotische Zustände. 

Die einzelnen Baustellen sind auch nicht das Problem, sondern die schlechte Koodination und die teilweise nicht vorhandene Ausschilderungen von Sperrungen und Umleitungen. Ein gutes Beispiel hierführ sind die chaotischen Zustände rund um Niendorf Nord, wo derzeit gleich mehrere Straßen und der Busbahnhof erneuert werden und sich dadurch im benachbarten Wohngebiet Staus bilden, weil die notwendige Beschilderung für eine Umleitung fehlt. 

Im Stadtgebiet gibt es zahlreiche Baustellen deren Fertigstellung deutlich länger dauern als gewünscht. Mancherorts sind selbst wochentags nur weniger Arbeiter zu sehen. Ein Grund dafür ist die Personalnot im Handwerk. (Auf diesen Punkt gehen wir am Ende des Beitrags noch kurz ein.) Wenn es aber am Personal fehlt, dann ist es noch weniger zu verstehen, dass einige Firmen zeitgleich so viele Aufträge annehmen, obwohl es offensichtlich nicht ausreichend Mitarbeiter gibt. 

Jeden Tag entstehen im Stadtgebiet neue Straßenbaustellen, obwohl benachbarte Baustellen nicht fertig sind. Daher fehlt es häufig an alternativen Ausweichstrecken. Bei städtischen Bauprojekten ist die Behörde für Wirtschaft und Innovation für die Baustellen zuständig. In anderen Fällen sind es beispielsweise die Wasser- oder Gaswerke. Für diese ist Stadt dann eigentllich nicht verantwortlich. Aber vielleicht liegt auch genau da, dass Problem. Es muss einen Koordinator geben, der die Baustellen aller Bauherren im Blick hat und den Zeitpunkt koordiniert.

Bessere Löhne für das Handwerk

Es sollten nicht so viele Straßenarbeiten parallel zueinander laufen. Klar ist aber auch, dass auf den Straßen Hamburgs einige über jahrzehnte versäumte Arbeiten notwenig sind. Neben einer besseren Koordination gibt es aber auch noch ein personelles Problem im Handwerk. Es fehlt an Nachwuchs und deswegen muss die Gesellschaft für bessere Löhne im Handwerk sorgen, damit solche Berufe für den Nachwuchs wieder attraktiver werden. Ansonsten werden die Probleme noch größer.  

Foto: Sperrung am Niendorf Nord. © FOtto

Montag, 10. Juni 2024

Fahrradsternfahrt 2024 in Hamburg

In Hamburg fand am Sonntag die jährliche Fahrradsternfahrt statt. 12.000 Menschen haben laut dem ADFC teilgenommen. Von insgesamt 80 Startpunkten konnten sich die Radfahrer den Gruppen anschließen und auf verschiedenen Routen in Richtung Rödingsmarkt radeln, wo am Nachmittag eine Kundgebung stattfand. Ziel der Bewegung ist die Forderung einer besseren Radinfrastruktur und sich für das Fahrrad als nachhaltiges Verkehrsmittel einzusetzen. 

Insgesamt 80 Startpunkte gab es bei der Fahrradsternfahrt 2024 in Hamburg, an denen man mit einsteigen konnte und so auf verschiedenen Routen in die Hamburger Innenstadt fahren konnte. Die wohl größte Radgrupppe startete südlich der Elbe, von wo die Strecke über die Köhlbrandbrücke, der Autobahn und zahlreiche andere kurzzeitig gesperrte Hauptverkehrsstraßen bis in die Innenstadt führte. Aber auch andere Routen der Fahrradsternfahrt hatten einige Highlights zu bieten. 

Die Fahrradsternfahrt Hamburg wurde auch in diesem Jahr von „Mobil ohne Auto Nord e.V.“ veranstaltet. Der Verein besteht aus dem ADFC Hamburg / Schleswig-Holstein / Niedersachen, Autofreies Wohnprojekt Saarlandstraße, NaturFreunde Hamburg, Nordkirche, Umwelthaus im Rockenhof und VCD Nord. Laut Veranstalter waren haben am Sonntag 12.000 Radler an der Veranstaltung teilgenommen. 2025 soll die Sternfahrt am 15. Juni stattfinden. 


 




Fotos: © Frank Rasch

Freitag, 4. August 2023

CSD Hamburg 2023

In Hamburg findet am Samstag, 5. August 2023, der Christopher Street Day (CSD) statt. In diesem Jahr soll es die größte Demo-Parade werden die Hamburg jemals gesehen hat. 250.000 Teilnehmer werden erwartet. Der Demonstrationszug startet um 12 Uhr in der Langen Reihe und zieht von dort aus durch die Hamburger Innenstadt bis zum Jungfernstieg. 

Bereits seit vergangenen Freitag weht am Hamburger Rathaus die Regenbogenflagge. Die bunte Fahne ist ein Symbol für sexuelle Vielfalt und Toleranz und markiert außerdem die jährliche Hamburger Pride Week, die am 29. Juli begonnen hat. Einer der vielen Höhepunkte der Pride Week (29. Juli bis 6. August) ist der Christopher Street Day (CSD) am Samstag ab 12 Uhr in der Hamburger Innenstadt. 

Zur CSD-Demonstration werden in diesem Jahr bis zu 250.000 Personen erwartet. Die Parade startet Samstag um 12 Uhr in der Langen Reihe und zieht von dort durch die Hamburger Innenstadt. Ziel des Demonstrationszugs ist der Jungfernstieg. Dort soll die Parade gegen 16.30 Uhr eintreffen. Zudem findet am Jungfernstieg und am Ballindamm von Freitag bis Sonntag das CSD-Straßenfest statt. 

Aufgrund der CSD-Demo und des Straßenfestes werden im Bereich der City vom Donnerstag bis Montag um 6.30 Uhr zahlreiche Straßen für den Verkehr gesperrt. Der Bereich der Innenstadt sollte mit Autos großräumig umfahren werden. Auch einige Buslinien sind von den Straßensperrungen betroffen. Wer an diesem Wochenende trotzdem in die City möchte sollte auf die Bahn umsteigen. 

Foto: CSD © Frank Rasch

Freitag, 30. Juni 2023

Schlafen im Bunker – Bunkernächte am Berliner Tor

Der Verein unter hamburg e.V. beschäftigt sich mit der Erforschung, Dokumentation und der kritischen sowie wissenschaftlichen Aufarbeitung unterirdischer und historisch bedeutender Bauwerke in Hamburg. In zwei Hamburger Bunkern bietet der Verein regelmäßig Führungen an und in diesem Jahr sogar ein ganz besonderes Erlebnis.

Im Zweiten Weltkrieg, vom 24. Juli bis zum 3. August 1943, wurde Hamburg im Rahmen der britisch-amerikanischen „Operation Gomorrah“ von einer verherenden Serie an Luftangriffen, bei denen große Teile der Hansestadt zerstört wurden. Etwa 45.000 Menschen verloren ihr Leben und es gab weit über 100.000 verletzte. 277.330 Wohnungen sowie 580 Industriebetriebe und 2.632 gewerbliche Betriebe völlig zerstört. 

Es grenzte an ein Wunder, dass durch die Bombenangriffe und den nachfolgenden Feuersturm nicht noch mehr Menschen getötet wurden. Zu verdanken war das vor allem den vielen Bunkern, die in der Zeit des Nationalsozialismus gebaut wurden. In keiner anderen deutschen Stadt wurden mehr Bunker errichtet als in Hamburg. Von den etwa 1.200 Schutzbauwerken in Hamburg gibt es heute noch über 600 Anlagen. 

Führungen und Bunkernächte

In zwei der noch vorhandenen Hamburger Bunker, bietet der Verein unter hamburg e.V. regelmäßig Rundgänge an und erstmals auch die Bunkernächte. Ende Juli jährt sich die Zerstörung Hamburgs während der „Operation Gomorrah“ bereits zum 80. Mal und daher hat bietet unter hamburg e.V. mit den erstmaligen Bunkernächten, ein ganz besonderes Erlebnis an: Eine Nacht im Bunker schlafen, mit einigen sehr informativen Programmpunkten von ca. 17 Uhr am Nachmittag bis etwa 9 Uhr am Morgen. 

Weitere Informationen zu den unter hamburg e.V.-Bunkernächten gibt es zu einem späteren Zeitpunkt hier auf dem Blog. Die erste Bunkernacht findet bereits am 8. Juli 2023 statt. Die Übernachtung im Bunker inklusive Bunkerführung, geschichtlichen Vortrag und einem bunkergerechten Abendessen sowie einem Frühstück am nächsten Morgen. Eine Anmeldung per E-Mail möglich (info@unter-hamburg.de). Die Termine der Bunkernächte gibt es hier: https://www.unter-hamburg.de/rundgaenge/berliner-tor/.

Sonntag, 26. März 2023

Montag in Deutschland: Streik und Klimakleber legen alles lahm

Das was am Montag auf viele Menschen in Deutschland zukommt wird gewaltig: In ganz Deutschland wird gestreikt und der Verkehr wird teilweise zum erliegen kommen. Besonders Reisende und Pendler werden betroffen sein. Aber auch für Autofahrer wird es womöglich unschön: Viele Staus und nun planen „Klimakleber“ für Montag die nächste Aktionen. 

Reisende die am Montag in den Urlaub wollen, sollten die Planungen soweit das überhaupt möglich ist, unbedingt verschieben. Auf fast allen deutschen Flughäfen wird gestreikt und der Flugverkehr wird dadurch lahmgelegt. Aber auch Bahnreisende und Pendler werden betroffen sein, da der gesamte Fernverkehr der Deutschen Bahn voraussichtlich zum Erliegen kommt. Auch Regionalbahnen und die S-Bahn sind vom Streik betroffen. 

In Bundesländern wie Hessen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und in einigen Teilen Bayerns wird außerdem der Nahverkehr einigestellt. Nichts geht mehr im Flug- und Schienenverkehr. Auf dem Wasser sieht es ganz ähnlich aus: Schleusen und wichtige Strecken der Binnenschifffahrt werden bestreikt. Der Hamburger Hafen wird am Montag für große Schiffe gesperrt. 

Voraussichtliche Probleme im Straßenverkehr

Wer nun aber denkt, dass zumindest der Straßenverkehr nicht von den Streiks betroffen sein wird, der wird sich voraussichtich täuschen, auch wenn entgegen erster Befürchtungen, die Autobahnen nicht bestreikt werden. Auch zu Tunnelschließungen soll es laut einem Bericht der „BILD-Zeitung“ wohl nicht kommen. Trotzdem wird der Verkehr in vielen Bundesländern teilweise zum Stillstand kommen. 

Viele Pendler und Reisende werden aufgrund des Streiks versuchen auf das Auto umzusteigen, wodurch der Straßenverkehr in vielen Bundesländern zunehmen wird. Es wird zu massiven Staus kommen. Außerdem planen „Klimakleber“ für Montag die nächsten Aktionen um wichtige Verbindungen lahmzulegen. Wo genau diese Aktionen stattfinden, dass ist nicht ganz klar. Mit einer Aktion ist aber definitiv zu rechnen. 

Sprit teurer und leere Regale im Supermarkt?

Autofahrer sollten außerdem besser heute tanken als am Montag. Der ADAC rechnet damit, dass die Preise am Montag höher sind als heute oder Dienstag. Durch den Streik könnte es in den Supermärkten außerdem zu Engpässen kommen. Aber da beruhigen die Einzelhändler: Die Warenversorgung ist grundsätzlich sichergestellt. Man rechnet nicht mit nennenswerten Ausfällen wichtiger Produkte. 

Foto: Große Schiffe im Hamburger Hafen. © Frank Rasch

Sonntag, 19. Februar 2023

Kriminalstatistik Hamburg 2022 veröffentlicht

Der Hamburger Polizeipräsident, Ralf Martin Meyer, und Innensenator, Andy Grote, haben kürzlich die Kriminalstatistik für das Jahr 2022 vorgestellt: Demnach hat die Zahl der Straftaten in der Hansestadt im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 leicht zugenommen. Durch den Anstieg der Einwohnerzahl relativiert sich der leichte Anstieg allerdings wieder. 

Im vergangenen Jahr wurden in Hamburg 211.239 Straftaten erfasst. Das ist nur geringfügig mehr als im Vor-Corona-Jahr 2019. Dem geringfügigen Anstieg der Kriminalität um +0,2 Prozent steht im selben Zeitraum ein Bevölkerungswachstum von 2,6 Prozent gegenüber. Gemessen daran waren die Straftaten 2022 sogar leicht rückläufig. Hamburgs Innensenator Andy Grote spricht sogar von einem „historischen Tiefstand“. 

„Das ist ein historischer Tiefstand. Das Risiko, in Hamburg von einer Straftat betroffen zu werden, ist so gering wie seit über 40 Jahren nicht mehr.“ Die Aufklärungsquote lag im vergangenen Jahr bei 46,2 Prozent. „Wir haben weiterhin ein sehr hohes und stabiles Sicherheitsniveau in der Stadt“, sagt Hamburgs Innensenator Andy Grote. 

Handout zur PKS 2022 als Download

Montag, 2. Januar 2023

Silvester 2022: Randale und Angriffe auf Rettungskräfte

Zwei Jahre gab es wegen der Corona-Pandemie am Silvester zahlreiche Verbote und Einschränkungen für Partys. In der vergangenen Silvesternacht durfte wieder gefeiert werden und das scheinen einige Chaoten falsch verstanden zu haben: In vielen deutschen Städten wurde randaliert und es gab sehr viele Angriffe auf Rettungskräfte und Polizeibeamte. 

In der vergangenen Silvesternacht kam es in vielen deutschen Städten zu geplanten Angriffen auf Rettungskräfte und Polizeibeamte. Die Entwicklung der vergangenen Jahre ist äußerst besorgniserregend. Bereits vor der Corona-Pandemie zeigte sich, dass einige Chaoten vermehrt geplante Angriffe auf Rettungskräfte durchführen. Aber so schlimm wie in der vergangenen Silvesternacht war es noch nie. 

In der Silvesternacht wurden in einigen Städten zahlreiche Brände gelegt und dann wurde die Feuerwehr gerufen, die dann zum Brandort eilten um das Feuer zu löschen. Dort warteten bereits zahlreiche Personen auf das Eintreffen der Feuerwehr, um die Rettungskräfte gezielt anzugreifen. Besonders schlimm war es in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Bochum, Leipzig und Stuttgart. Viele Polizisten und Rettungskräfte wurden durch den Beschuss von Feuerwerkskörpern schwer verletzt. 

Warum planen Menschen gezielte Angriffe auf die Polizei und Rettungsdienste? Die Entwicklung der vergangenen Jahre ist schockierend. Solche Straftaten häufen sich und es gibt keinen nachvollziehbaren Grund für diese Aktionen. Politiker und die Gewerkschaft der Polizei fordert daher nun ein grundsätzliches Verbot von Feuerwerkskörpern. Ein solche Maßnahme würde allerdings wie immer die falschen treffen. 

Klar ist, dass Randalierer und Chaoten, die Rettungskräfte angreifen ins Gefängnis gehören. Die Strafen für solche Taten sind in Deutschland häufig zu milde. Notfalls müssen Gesetze geändert werden, damit man solche Taten härter bestrafen kann. So wie es in der vergangenen Silvesternacht lief darf es definitiv nicht weiter gehen. Man darf also gespannt sein, was sich die Politik einfallen lässt um diese Dinge besser in den Griff zu bekommen.

Foto: Polizeieinsatz. © Frank Rasch

Sonntag, 30. Oktober 2022

Zeitumstellung auf Winterzeit (Hätte man sich sparen können?)

In der vergangenen Nacht war es wieder soweit – die Uhren wurden von der Sommerzeit auf die Winterzeit umgestellt. Dabei stellt sich nun die Frage: Hätte man sich die Zeitumstellung in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Energieproblematik eigentlich sparen können? Nun aber wird es bis zur Umstelung im März abends wieder eine Stunde früher dunkel. 

Zweimal im Jahr wird in Deutschland die Zeit umgestellt. Am letzten Sonntag im März erfolgt die Zeitumstellung von der Winterzeit auf die Sommerzeit und am letzten Sonntag im Oktober wird die Uhr dann wieder von Sommerzeit auf die Winterzeit (MEZ) umgestellt. Da wir nun den letzten Sonntag des Monats Oktober haben, war es in der vergangenen Nacht dann wieder soweit: Die Uhr wurde von drei auf zwei zurückgestellt. 

Europas Politiker diskutieren bereits seit Jahren, ob man die Zeitumstellung abschafft und eine eiheitliche dauerhafte europäische Zeit einführt. Trotz der vielen Diskussionen um Sommer- und Winterzeit, gibt es auch 2022 und 2023 wieder eine Zeitumstellung. Wenn man es genau nimmt, wird eigentlich schon seit Einführung der Sommerzeit im Jahr 1980 über den Sinn und Unsinn der Zeitumstellung gestritten. 

Sommerzeit durch Ölpreiskrise

Die Einführung der Sommerzeit kam durch ab 1973 die Ölpreiskrise, die Europa hart getroffen hat. Durch hohe Energiepreise fiel Europa in eine Rezession und musste sparen, weshab man sich überlegte die Sommerzeit einzuführen um abends eine Stunde Energie zu sparen. Allerdings führte mit Frankreich 1976 anfänglich nur eine Staat die Sommerzeit ein. Die BRD und DDR führten die neue Sommerzeit erst 1980 ein. 

Keine Ersparnis durch Sommerzeit

Aber wird durch das Umstellen der Uhr tatsächlich Energie gespart? Ein Thema, dass in diesem Jahr aktueller den je ist. Durch die Sommerzeit wird scheinbar keine Energie gespart. Laut Bundesumweltamt spart man während der Sommerzeit zwar abends elektrisches Licht, gleichzeitig wird morgens aber mehr geheizt. Demnach würde bei einer dauerhaften Sommerzeit der Energieverbrauch sogar ansteigen.

Mittwoch, 28. September 2022

Eröffnung des A7-Deckels in Schnelsen

Auf der Autobahn A7 in Hamburg wird seit Jahren gebaut. Grund für die umfangreichen Baumaßnahmen ist der Bau der sogenannten A7-Deckels in Schnelsen, Stellingen und Bahrenfeld. Schnelsen ist der erste fertiggestellte Abschnitt und auf dem Deckel ist ein schöner Park entstanden, der am Sonntag feierlich mit einem Fest eröffnet wurde. 

Die Überdachung und Neugestaltung der A7 in Hamburg ist ein Jahrhundertprojekt, dass mit anderen Projekten kaum vergleichbar ist. Seit dem Bau der A7 in Hamburg in den 1960er-Jahren wurden einige Stadtteile durch die Streckenführung der Autobahn voneinander getrennt. Außerdem sorgte der Verkehr auf der Autobahn bei den Anwohnern für viel Lärm und Dreck. Damit soll nun bald Schluss sein. 

Die Autobahn-Anwohner in Schnelsen und Stellingen haben nach fast zehn Jahren Bauzeit nun endlich Ruhe. Dank des A7-Deckels ist von der Autobahn nichts mehr zu hören. Der Deckel in Schnelsen wurde als erstes fertiggestellt. Dort ist in den vergangenen zwei Jahren auf dem A7-Deckel ein schöner Park entstanden, der am vergangenen Sonntag nun endlich eröffnet und für die Öffentlichkeit freigegeben wurde. 

Zur Eröffnung des A7-Deckels, durch Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), gab es am Sonntag ein großes Fest – das erste Bürgerfest im neuen Dorothea-Buck-Park. Die Parkanlage wurde auf dem 560 Meter langen A7-Deckel gebaut und bietet neben Kleingärten zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten. 150 Bäume und Gehölze, sowie 150.000 Blumen und Stauden, wurden in dem Park gepflanzt. 

Die Überdeckelung des A7-Abschnitts in Schnelsen ist ein sehr gelungenes Projekt, dass den Anwohnern langfristig Freude bereiten wird. Bei vielen Hamburgern ist nun die Skepsis gewichen und die Vorfreude auf die nächsten beiden A7-Deckel in Stellingen und Bahrenfeld steigt. Man darf gespannt sein was dort in den nächsten Jahren entstehen wird. 

Eröffnung durch Hamburg Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher.

Platz für Kleingärten.

Der Dorothea-Buck-Park über der A7.

Schöne Sitzmöglichkeiten.

 Fotos: © Frank Rasch

Samstag, 21. Mai 2022

Schwarze Nächte mit Oliver Schröm am 31. Mai

Nach einer sehr langen Corona bedingten Pause finden am 31. Mai endlich wieder eine „Schwarze Nacht“ statt. Diesmal ist Oliver Schröm zu Gast und wird auf eins seiner vielen erfolgreich veröffentlichten Enthüllungsbücher eingehen. Oliver Schröm ist der Mann, der die CumEx-Affaire, den größten Steuerraub der Geschichte aufdeckte. 

Oliver Schröm ist 1964 geboren und einer der renommiertesten investigativen Journa-listen Deutschlands. Er arbeitet für das ARD-Magazin Panorama und ist Autor/  Koautor verschiedener  Enthüllungsbücher, darunter etliche Bestseller. Für seine Recherchen erhielt er mehrere nationale und internationale Auszeichnungen. 

2010 gründete Oliver Schröm das Investigativ-Team des stern. Zwei Jahre lang war er Chefredakteur des gemeinnützigen Recherchenzentrums CORRECTIV. Oliver Schröm deckte die schmutzigen Investments auf, enthüllte die Verstrickung der Hamburger Politik in die Cum-Ex-Affäre von Deutschlands größter Privatbank und er rief die internationale Investigativkooperation CumEx-Files ins Leben. 

Am 31. Mai findet die erste nachpandemische „Schwarze Nacht“ statt und es geht um die sogenannten „Weiße Kragen-Täter“. Die Veranstaltung findet in der Alfred-Schnittke Akademie in der Max-Brauer-Allee 24 statt. Neben dem „Schwarze Nacht“-Gastgeber, Michael Friederici, wird dann auch Oliver Schröm mit dabei sein und einiges über sein Buch, seine Arbeit und den dazugehörigen Geschichten erzählen. 

Foto: © Schwarze Nacht

Termin: Dienstag, 31. Mai, 20 Uhr 

Eintritt: 10€ 

Alfred-Schnittke Akademie (Max-Brauer-Allee 24)

Sonntag, 1. Mai 2022

Abschaffung der Maskenpflicht in Hamburg

Fast zwei Jahre lang war das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung Pflicht. Damit ist nun auch in Hamburg endlich Schluss. Ab sofort müssen FFP2-Masken in Hamburg nur noch in Bussen und Bahnen sowie in Kliniken und Pflegeheimen getragen werden. Allerdings können Arbeitgeber noch bis Ende Mai auf das Tragen einer Maske in ihrem Unternehmen bestehen. 

Seit gestern ist alles anders in Hamburg was das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung angeht. Als letztes deutsches Bundesland hat nun auch die Freie und Hansestadt Hamburg die allgemeine Maskenpflicht abgeschafft. Das Tragen einer Maske ist seit Samstag in vielen Geschäften nicht mehr notwendig. Der Großteil der Hamburger Bürger wird aber wohl auch künftig freiwillig beim Einkaufen an der Maske festhalten. 

Am ersten Tag der abgeschafften Maskenpflicht konnte man in vielen Geschäften noch beobachten, dass der Großteil der Kunden wohl weiterhin eine Maske tragen werden. Auch Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) mahnt zur Vorsicht. „Wenn einem danach ist, eine Maske zu tragen, ist das sicher nicht falsch.“ Außerdem gilt es die Beschilderung vor Geschäften oder Gastronomieläden zu beachten. Inhaber haben das Hausrecht und können darauf bestehen, dass Gäste weiterhin Maske tragen. 

Ansonsten gilt, dass das Tragen einer FFP2-Masken nur noch in Bussen und Bahnen und in Einrichtungen wie Kliniken und Pflegeheimen pflicht ist. Arbeitgeber haben noch bis Ende Mai das Recht, auf das Tragen einer Maske in ihrem Unternehmen zu bestehen. Die Behörden werden die Entwicklung in Krankenhäusern und Arztpraxen beobachten. Erst wenn dort Überlastungen drohen, würden wieder Einschränkungen im Raum stehen.

Foto: Frühling in Hamburg - jetzt ohne Maskenpflicht. © Frank Rasch

Montag, 11. April 2022

Osterfeuer Hamburg 2022 dürfen stattfinden

In den vergangenen zwei Jahren mussten die meisten der großen Hamburger Osterfeuer wegen der Corona-Beschränkungen abgesagt werden. In diesem Jahr sollen erstmals wieder einige der großen Osterfeuer stattfinden. Laut Angaben des NDR darf am Samstag wohl auch das beliebte Osterfeuer am Elbstrand in Blankenese ausgerichtet werden. 

Bereits vor dem Beginn der Corona-Pandemie 2020 wurde das große Osterfeuer am Blankeneser Elbstrand immer wieder abgesagt, da wegen des Funkenflugs die Brandgefahr für anliegende Häuser einfach zu groß war. Durch das Corona bedingte Veranstaltungsverbot gab es in den vergangenen zwei Jahren gar kein öffentlichen Osterfeuer in Hamburg. Doch in diesem Jahr wird es wohl wieder Osterfeuer geben. 

Ob das Osterfeuer am Elbstrand von Blankenese aber tatsächlich stattfinden wird, dass ist wohl noch etwas unklar. Der NDR berichtet kürzlich, dass es wohl eine Einigung gibt und die beliebten Feuer stattfinden dürfen. Zwar wird der kulturelle Volksbrauch in Blankenese von den Politikern nicht verboten, aber die vielzahl an Auflagen werden das Osterfeuer am Elbstrand nur schwer realisieren lassen. Man darf gespannt sein. 

Aber auch in einigen anderen Hamburger Stadtteilen sind öffentliche Osterfeuer geplant. Dort werden die Auflagen wohl nicht ganz so streng sein. Dass zumindest hoffen die Organisatoren. Unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften dürfen außerdem private Osterfeuer im eigenen Garten veranstaltet werden. Für ein privates Osterfeuer sollte man sich vorab allerdings über die geltenden Vorschriften erkundigen. 

Foto: Osterfeuer am Elbstrand. © Frank Rasch

Sonntag, 27. März 2022

Zeitumstellung auf Sommerzeit

In der vergangenen Nacht wurden in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern die Uhren (von 2 Uhr auf 3 Uhr) auf die Sommerzeit vorgestellt. Die Abschaffung der Sommerzeit wird seit Jahren innerhab der EU diskutiert. Bisher gibt es dazu aber noch keine endgültige Einigung. Durch die Uhrenumstellung ging uns heute Nacht eine Stunde verloren. Dafür ist es abends nun aber wieder eine Stunde länger hell und wir haben gefühlt mehr vom Tag, weil man bei gutem Wetter auch abends noch draußen sitzen kann. Mit der Umstellung auf Sommerzeit beginnt nun endgültig der Frühling und aus Sicht vieler Menschen in Europa die schönste Zeit im Jahr - die Sommerzeit.

Seit einigen Jahren diskutieren Europas Politiker über eine Abschaffung der Zeitumstellung. Allerdings gibt es bei dieser Diskussion weiterhin keine Fortschritte und somit wird es vorerst dabei bleiben, dass in vielen europäischen Ländern zweimal im Jahr die Uhren umgestellt werden müssen. So auch in der vergangenen Nacht: Die Uhr wurde um eine Stunde von der Winterzeit auf die Sommerzeit vorgestellt. 

Zeitumstellung wegen Ölkrise

Der Grund warum man 1978 die Zeitumstellung in Europa einführte könnte allerdings aktueller gar nicht sein: 1978 beschlossen Deutschland und einige andere europäische Länder die Sommerzeit einzuführen. Grund dafür war die Ölkrise von 1973. Dadurch das es abends länger hell war, erhoffte man sich Strom zu sparen. Eine Stunde mehr Tageslicht bedeutet eine Stunde weniger künstliches Licht aus der Steckdose. 

Gesundheitliche Probleme durch Zeitumstellung

Es gibt allerdings auch viele Menschen denen die Zeitumstellung gesundheitlich zu schaffen macht. So sprechen Experten davon, dass die Umstellung auf Sommerzeit zu einem Mini-Jetlag führen kann. Der gewohnte Schlafrhythmus wird durcheinander gebracht und das kann zu Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen, Schwankungen der Herzfrequenz oder Konzentrationsschwäche führen. 

Foto: Der Pegelturm an den St. Pauli Landungsbrücken. © FOtto

Samstag, 26. März 2022

Hamburger Frühlingsdom 2022: Neue Regeln und Fahrgeschäfte auf dem DOM

Seit Freitag findet auf dem Heiligengeistfeld der Frühlingsdom 2022 statt. Zuletzt gab es Zäune und Einlasskontrollen mit Zugangsbeschränkung. Solche Corona-Maßnahmen gibt es jetzt nicht mehr. Es besteht lediglich eine FFP2-Maskenpflicht auf dem Gelände. An den Essens- und Getränkeständen darf die Maske abgenommen werden und es besteht 3G. 

In Hamburg auf dem Heiligengeistfeld findet in der Zeit vom 25. März bis zum 24. April der Frühlingsdom statt. Allerdings gibt es auch beim ersten DOM des Jahres wieder einige Veränderungen bei den Regeln. Die Einlasskontrollen der vergangenen Veranstaltungen fallen weg. Dafür gibt es für alle Menschen die älter sind als 14 Jahre auf dem gesamten DOM-Gelände eine FFP2-Maskenpflicht. Kinder zwischen 7 und 14 brauchen lediglich OP-Masken. Kinder unter 7 Jahren brauchen keine Maske tragen. 

Wer an den Ständen auf dem DOM was Essen oder Trinken möchte kann selbstverständlich seine Maske abnehmen und muss einen 3G-Nachweis vorlegen. Das traditionelle Feuerwerk am Freitag um 22.30 Uhr findet aufgrund des Ukraine-Kriegs nicht statt. Dafür gab es zum Zeichen des Friedens am Eröffnungstag um 22.30 Uhr eine Gedenkminute für die Opfer der kriegerischen Auseinandersetzung in Osteuropa. 

Die Besucher und Besucherinnen des Hamburger Frühlingsdoms dürfen sich auf vier neue Fahrgeschäfte freuen. Darunter mit einer Höhe von 85 Metern der größte Freefall Tower der Welt. Außerdem neu ist der Jetlag, Flipfly und das Chaos Pendel. Vier Fahrgeschäfte die in Sachen Höhe und Geschwindigkeit einiges zu bieten haben und so manchen Fahrgast zum kreischen bringen werden. Schnallen Sie sich gut an. ;-)

Foto: Hamburger DOM. © Frank Rasch