Seit einigen Jahren diskutieren Europas Politiker über eine Abschaffung der Zeitumstellung. Allerdings gibt es bei dieser Diskussion weiterhin keine Fortschritte und somit wird es vorerst dabei bleiben, dass in vielen europäischen Ländern zweimal im Jahr die Uhren umgestellt werden müssen. So auch in der vergangenen Nacht: Die Uhr wurde um eine Stunde von der Winterzeit auf die Sommerzeit vorgestellt.
Zeitumstellung wegen Ölkrise
Der Grund warum man 1978 die Zeitumstellung in Europa einführte könnte allerdings aktueller gar nicht sein: 1978 beschlossen Deutschland und einige andere europäische Länder die Sommerzeit einzuführen. Grund dafür war die Ölkrise von 1973. Dadurch das es abends länger hell war, erhoffte man sich Strom zu sparen. Eine Stunde mehr Tageslicht bedeutet eine Stunde weniger künstliches Licht aus der Steckdose.
Gesundheitliche Probleme durch Zeitumstellung
Es gibt allerdings auch viele Menschen denen die Zeitumstellung gesundheitlich zu schaffen macht. So sprechen Experten davon, dass die Umstellung auf Sommerzeit zu einem Mini-Jetlag führen kann. Der gewohnte Schlafrhythmus wird durcheinander gebracht und das kann zu Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen, Schwankungen der Herzfrequenz oder Konzentrationsschwäche führen.
Foto: Der Pegelturm an den St. Pauli Landungsbrücken. © FOtto
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