Sonntag, 27. März 2022

Zeitumstellung auf Sommerzeit

In der vergangenen Nacht wurden in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern die Uhren (von 2 Uhr auf 3 Uhr) auf die Sommerzeit vorgestellt. Die Abschaffung der Sommerzeit wird seit Jahren innerhab der EU diskutiert. Bisher gibt es dazu aber noch keine endgültige Einigung. Durch die Uhrenumstellung ging uns heute Nacht eine Stunde verloren. Dafür ist es abends nun aber wieder eine Stunde länger hell und wir haben gefühlt mehr vom Tag, weil man bei gutem Wetter auch abends noch draußen sitzen kann. Mit der Umstellung auf Sommerzeit beginnt nun endgültig der Frühling und aus Sicht vieler Menschen in Europa die schönste Zeit im Jahr - die Sommerzeit.

Seit einigen Jahren diskutieren Europas Politiker über eine Abschaffung der Zeitumstellung. Allerdings gibt es bei dieser Diskussion weiterhin keine Fortschritte und somit wird es vorerst dabei bleiben, dass in vielen europäischen Ländern zweimal im Jahr die Uhren umgestellt werden müssen. So auch in der vergangenen Nacht: Die Uhr wurde um eine Stunde von der Winterzeit auf die Sommerzeit vorgestellt. 

Zeitumstellung wegen Ölkrise

Der Grund warum man 1978 die Zeitumstellung in Europa einführte könnte allerdings aktueller gar nicht sein: 1978 beschlossen Deutschland und einige andere europäische Länder die Sommerzeit einzuführen. Grund dafür war die Ölkrise von 1973. Dadurch das es abends länger hell war, erhoffte man sich Strom zu sparen. Eine Stunde mehr Tageslicht bedeutet eine Stunde weniger künstliches Licht aus der Steckdose. 

Gesundheitliche Probleme durch Zeitumstellung

Es gibt allerdings auch viele Menschen denen die Zeitumstellung gesundheitlich zu schaffen macht. So sprechen Experten davon, dass die Umstellung auf Sommerzeit zu einem Mini-Jetlag führen kann. Der gewohnte Schlafrhythmus wird durcheinander gebracht und das kann zu Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen, Schwankungen der Herzfrequenz oder Konzentrationsschwäche führen. 

Foto: Der Pegelturm an den St. Pauli Landungsbrücken. © FOtto

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