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Montag, 13. April 2026

Blitzermarathon in Hamburg ab 13. April

Die Hamburger Polizei beteiligt sich ab heute am bundesweiten Blitzermarathon und führt in dieser Woche besonders viele Radarkontrollen durch. Laut dem ADAC nehmen
vom 13. bis 19. April bis auf das Saarland alle Bundesländer an der Speedweek teil. Der Höhepunkt der Aktionswoche ist in Hamburg für den Mittwoch (15. April) geplant und dann sollen in der Hansestadt gezielte Aktionen anlässlich des Blitzermarathons  stattfinden. 

Zu schnelles Fahren ist laut dem ADAC die häufigste Unfallursache. Aus diesem Grund will die Polizei mit dem Blitzermarathon die Autofahrer sensibilisieren. Aus diesem Grund wird die Bevölkerung im Vorfeld der Aktion über die Maßnahmen informiert. An besonders gefährdeten Bereichen wie beispielsweise Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und Baustellen wird es in dieser Woche besonders viele Radarkontrollen geben. 

Besonders gezielte Kontrollen will die Hamburger Polizei am Mittwoch (15. April) durchführen. Die letzte Speedweek in Hamburg fand im August 2025 statt und dabei kamen im Stadtgebiet insgesamt 175 Einsatzkräfte zum Einsatz und es wurden insgesamt 4.500 Tempoverstöße von der Polizei registriert. Der bundesweite Blitzermarathon findet etwa alle sechs Monate statt.

Mittwoch, 18. März 2026

Das Katzen-Wandbild an der Hoheluftbrücke muss weg

Kaum ein Wandbild hat mehr Kult-Status als das über 40 Jahre alte Katzen-Wandbild auf dem historischen Gebäude an der Oberstraße. Viele Hamburger kennen das Bild schon seit ihrer Kindheit und daher hat dieses Kunstwerk für vielen Menschen in unserer Stadt eine ganz besondere Bedeutung. Nun muss das Bild weg, weil das Gebäude saniert wird. 

Das Katzen-Wandbild an der Hoheluftbrücke. © Frank Rasch

Seit 1982 gibt es das Katzen-Wandbild an der Fassade des historischen Gebäudes an der Oberstraße, direkt neben den Grindel-Hochhäusern. Ob mit den vorbeifahrenden Bus, oder der U-Bahn, dass Bild ist für viele Menschen in Hamburg so etwas wie ein kleines Wahrzeichen geworden. Aber nun muss das Bild im Rahmen einer aufwendigen Sanierung des Gebäudes weg. Nach der Sanierung soll es dann ein neues Bild geben. 

Der Künstler der das Bild 1982 geschaffen hat ist Hans Gustel Agné, ein in Hamburg lebender Architekt und Schiffsdesigner, der auch andere Fassaden in der Stadt mit seinen Bilder verschönert hat. Laut einem Bericht des NDR soll nach der Sanierung des Hauses an der Oberstraße ein neues Bild durch Hans Gustel Agné auf der Fassade des historischen Gebäudes entstehen.

Donnerstag, 12. Februar 2026

Die Mehrheit der Hamburger ist für eine Olympia-Bewerbung

Eine kürzlich veröffentlichte repräsentative Online-Umfrage des Hamburger Wahlforschungs-Instituts Trend Research, die im Auftrag von Radio Hamburg durchgeführt wurde zeigt, dass wenn die Hamburgerinnen und Hamburger über eine Olympia-Bewerbung ihrer Stadt abstimmen müssten, gäbe es aktuell eine knappe Mehrheit für ein „Ja“. Die meisten Bürger sind aktuell für eine Bewerbung um die Olympischen Spiele. 

Wenn die Hamburgerinnen und Hamburger diese Woche über eine Olympia-Bewerbung ihrer Stadt abstimmen müssten, gäbe es aktuell eine knappe Mehrheit für ein „Ja“. Das zeigt die exklusive und repräsentative Online-Umfrage des Hamburger Wahlforschungs-Instituts Trend Research im Auftrag von Radio Hamburg. Demnach sprechen sich genau 50 Prozent für eine Hamburger Olympia-Bewerbung aus. 41 Prozent lehnen eine Bewerbung Hamburgs derzeit ab. 

Besonders groß ist die Unterstützung bei den jüngeren Menschen in unserer Stadt: In der Gruppe der 16- bis 29-Jährigen würden 64 Prozent für eine Bewerbung stimmen. Bei den 30- bis 39-Jährigen sind es sogar 66 Prozent. Mit zunehmendem Alter sinkt die Zustimmung. Bei den über 60-Jährigen liegt sie nur noch bei 34 Prozent. Tendenziell befürworten außerdem mehr Männer als Frauen eine Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele.



 

Grafik: © Radio Hamburg

Foto oben: Olympische Farben in Hamburg (2015). © Frank Rasch

Montag, 9. Februar 2026

Winterliche Eislandschaften an der Ostsee

Eisberge, Eisschollen und seltene Natur-Ereignisse an Ostseestränden. An einigen Orten an der Ostsee waren zuletzt sogar Teile des Binnenmeers zugefroren. Solch winterliche Eislandschaften gab es an der Ostsee schon lange nicht mehr und daher sind solche Ereignisse für die meisten Menschen auch was ganz besonderes. Das letzte Mal gab es im Jahr 2011 große Eisschollen und Packeis an der deutschen Ostsee. 

Der letzte richtige Winter an der deutschen Ostsee liegt lange zurück: Zuletzt gab es im Jahr 2011 starkes Packeis und Eisschollen. In den vergangenen 15 Jahren waren die Winter im norddeutschen Flachland milde und die Temperaturen waren überwiegend im Plusbereich. In diesem Winter ist es allerdings winterlich und die kalten Temperaturen lassen die Ostsee mancherorts einfrieren. Durch den eiskalten Ostwind in den vergangenen Wochen ist es an den Ostküsten sehr winterlich. 

An vielen Ostküsten der Ostsee sind in den vergangenen Wochen traumhafte Eislandschaften entstanden. Mancherorts haben sich kleine Eisberge gebildet, Seebrücken und Leuchttürme eingefroren und in der Lübecker Bucht sowie in Mecklenburg ist das Binnenmeer teilweise zugefroren. Deswegen war mancherorts an der Ostsee auch einiges los am Wochenende, weil einige Menschen dieses Ereignis nutzten für einen schönen winterlichen Strand-Spaziergang.





Diese Fotos sind in Ostholstein bei Großenbrode entstanden. © Frank Rasch

 

Freitag, 23. Januar 2026

Intensive Polarlichter in Deutschland

Wer in Deutschland am Montagabend in den Abendhimmel geschaut hat, rieb sich verwundert die Augen: Selbst in Städten konnte man am nächtlichen Himmel mit bloßem Auge grüne und rote Polarlichter sehen. Ein schönes Schauspiel, dass es in der intensität nur sehr selten gibt. Grund für dieses Natur-Phänomen war eine erhöhte geomagnetische Aktivität in der Atmosphäre, die infolge eines besonders starken Sonnensturms aufgetreten ist. 

An abgelegenen Orten mit wenig „Lichtverschmutzung“ konnte man in den vergangenen Jahren immer mal wieder wunderschöne Polarlichter sehen. Meistens an der Ost- oder Nordsee. In Städten kann man das nur selten bewundern. Allerdings musste man häufig eine Foto- oder Handy-Kamera zur Hilfe nehmen um dieses Schauspiel auch an abgelegenen Orten gut zu sehen.

In der Nacht von Montag auf Dienstag war die geomagnetische Aktivität allerdings so intensiv, dass man selbst in Städten wie Hamburg das Ereignis am Himmel ohne technische Hilfsmittel sehen konnte. So intensiv kann man Polarlichter eigentlich nur in nordischen Ländern sehen und daher war das Schauspiel in der Nacht von Montag auf Dienstag auch ein ganz besonderes Highlight. 

Aufgrund der ungewöhnlichen intensität und der optimalen Wetterbedingungen zum Beginn dieser Woche war es eine der spektakulärsten Polarlicht-Nächte der vergangenen Jahre. Die Polarlichter waren in sämtlichen Bundesländern gut zu sehen. Wegen der Stärke des Sonnensturms war das Phanomän sogar in den Alpen sichtbar.

Polarlichter in Hamburg-Niendorf.

Trotz städtischer "Lichtverschmutzung" gut zu sehen.

Fast die ganze Nacht leuchtete der Himmel.

 Fotos: © Frank Rasch

Dienstag, 13. Januar 2026

HSV-Heimspiel gegen Leverkusen abgesagt

In der Fußball-Bundesliga steigt in dieser Woche der 17. Spieltag und der HSV sollte eigentlich am Dienstag um 20.30 Uhr ein Heimsiel gegen Bayer Leverkusen bestreiten. Dazu wird es allerdings nicht kommen. Das Heimspiel im Volksparkstadion wurde von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) aus Sicherheitsgründen am Dienstagabend kurzfristig abgesagt weil es wegen des winterlichen Tauwetters statische Bedenken gibt. 

Das Winterwetter der vergangenen Tage und die steigenden Temperaturen sorgen in Hamburg am Dienstag für extremes Tauwetter. Im Verkehr sorgt die Wetterlage für schwierige Straßenverhältnisse. Aber auch der Profifußball und die Fans sind von der Wetterlage betroffen. Bereits Dienstagmittag wurde mitgeteilt, dass die Stadionbesucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen sollen, weil die meisten Parklätze am Stadion wegen des Tauwetters nicht genutzt werden können. 

Am Dienstagabend wurde dann auch noch mitgeteilit, dass das Heimsiel des HSV gegen Bayer Leverkusen kurzfristig abgesagt werden muss. Grund dafür sind statische Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Dachkonstruktion des Volksparkstadions. Deswegen hat die Deutsche Fußball-Liga (DFL) das Bundesligaspiel des HSV abgesagt. Wann das Spiel nachgeholt wird, soll in den nächsten Tagen mitgeteilt werden. 

Foto: Schnee am Volksparkstadion. © Frank Rasch

Donnerstag, 8. Januar 2026

Viel Schnee, Eis und Unwetterwarnung mit Schneesturm

In den vergangenen Jahren gab in Norddeutschland kaum winterliches Wetter. Wenig Schnee und viel zu milde Temperaturen. In diesem Jahr ist es anders: Der Winter hat Norddeutschland fest im Griff und nun gibt es für Freitag auch noch eine Warnung vor einer extremen Wetterlage für große Teile Deutschlands. An der Ostsee soll es eine Sturmflut geben und andere Teile des Landes werden wohl von einem Schneesturm getroffen. 

Seit dem Wochenende gab es in vielen Teilen Norddeutschlands bereits kräftige Schneefälle. Alleine in Hamburg kamen mancherorts bis zu 20 cm Schnee zusammen. Donnerstag gab es weitere 10 bis 20 cm Neuschnee. Sämtliche Räumfahrzeuge waren im Einsatz. Die Stadtreinigung und die privaten Dienstleister kamen nur mühsam hinterher und hatten mit dem Räumen der Hauptstraßen und Autobahnen einiges zu tun. Trotzdem kam es im Verkehr zu einigen Beeinträchtigungen. 

Am Freitag soll es nun noch schlimmer werden. Die Wetterlage wird sich nochmal verschärfen. Am Donnerstagabend sollen die ersten Ausläufer des Sturmtiefs „Elli“ den Südwesten erreichen. Dort geht der Schnee in Regen über und es kann sehr glatt werden. In Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Bremen, Hamburg und in Teilen Schleswig-Holsteins sowie Mecklenburg-Vorpommerns, soll es bis zu 20 cm Neuschnee geben und dieser wird durch das Sturmtief ganz schön aufgewirbelt. 

Am Freitag mit einem Schneesturm oder Schneeverwehungen gerechnet. Die Behörden in Hamburg, Bremen sowie einigen Landkreisen in Niedersachsen haben wegen der extremen Wetterlage entschieden den Präsenzunterricht an Schulen am Freitag ausfallen zu lassen. Der Hamburger Senat und der Feuerwehrverband in Schleswig-Holstein riefen die Menschen auf, am Freitag möglichst zu Hause zu bleiben und alle unnötige Wege zu vermeiden. 

In einigen Teilen Norddeutschlands gibt es aufgrund von Schnee und Glätte Einschränkungen bei der Müllabfuhr. In Niedersachsen wird der Müll vorerst gar nicht abgeholt. In Hamburg gibt es am Donnerstag und Freitag zahlreiche Beeinträchtigungen im Nahverkehr. Im Fernverkehr wurden Verbindungen vollständig gestrichen und an einigen Flughäfen gibt es keinen Flugverkehr. 

In Hamburg gab es am Donnerstag reichlich Neuschnee. © Frank Rasch

Donnerstag, 15. Mai 2025

HSV Aufstiegsfeier am Rathaus mit anschließender Parade

Die Herrenmannschaft des Hamburger SV ist am vergangenen Wochenende vorzeitig aufgestiegen. Nur einen Tag nach dem Erfolg der Männer sind auch die HSV-Frauen aufgestiegen und spielen in der nächsten Saison erstklassig. Für die Mannschaften und Fans ist das Grund diesen historischen Erfolg zu feiern. Daher ist neben dem Empfang im Rathaus für den Montagabend eine große Parade und Aufstiegsfeier geplant. 

Nach dem historischen Doppelaufstieg am Wochenende steht fest, dass sowohl die Herren- als auch die Frauen-Mannschaft des HSV zur nächsten Spielzeit in die Bundesliga zurückkehren werden. Hamburgs Erster Bürgermeister, Peter Tschentscher, hat beide Teams für den Montag (17 Uhr) zu einer Ehrung in das Hamburger Rathaus eingeladen. Beide Mannschaften wollen sich im Anschluss der Ehrung ihren Fans auf dem Rathausbalkon präsentieren. 

Der Hamburger SV möchte sich Montag, dem 19. Mai, bei allen Fans, Mitgliedern und Begleitern für die großartige Unterstützung in dieser Saison bedanken. Nach dem Feierlichkeiten am Rathaus gibt es im Anschluss um ca. 18.45 Uhr eine Parade auf großen Eventtrucks mit Musik. Startpunkt ist an der Ecke Jungfernstieg/Ballindamm. Von dort geht es um die Binnenalster, entlang der Esplanade und der Dammtorstraße bis zum Gänsemarkt. Das Ende ist gegen 21 Uhr geplant. 

HSV-Fans die wegen der Feierlichkeiten am Montag in die City fahren wollen, gilt das frühes Erscheinen die Plätze sichert. Es wird mit über 100.000 Fans gerechnet. Aus sicherheitsgründen dürfen wohl nur 20.000 Anhänger auf dem Rathausmarkt dabei sein. Wer keinen Platz vor dem  Rathaus findet, darf sich im Anschluss auf die Parade an der Binnenalster freuen. 

Foto: Nur der HSV! © Frank Rasch

Sonntag, 11. Mai 2025

HSV Aufstieg: Der HSV ist wieder erstklassig

Für viele HSV-Fans ging am Samstag ein großer Wunsch in Erfüllung: Der HSV ist aufgestiegen in die Bundesliga. Nach sieben Jahren kehrt der Traditionsverein endlich dorthin zurück wo er hingehört – in die höchste deutsche Spielklasse. Im Stadion herrschte gestern nach dem Spiel gegen Ulm absoluter Ausnahmezustand mit einigen verletzten Fans. Seit Sonntag steht nun auch fest, dass die Frauen -Mannschaft des HSV ebendfalls in die erste Liga aufsteigt. 

Die Herren-Mannschaft des HSV hat in dieser Saison eine ganz starke Rückrunde gespielt und damit den Grundstein für den möglichen Aufstieg in die Fußball-Bundesliga gelegt. Dann lieferten die Rothosen zuletzt drei weniger starke Spiele ab. Aber gegen Darmstadt (4:0) fand Hamburg zu alter stärke und daran konnte man im gestrigen Spiel gegen Ulm anknüpfen. Der HSV gewannen das Spiel mit 6:1 und machte dadurch am vorletzten Spieltag vorzeitig den Aufstieg perfekt. 

Nach sechs erfolglosen Aufstiegsversuchen gelingt dem HSV im siebten Anlauf nach dem Abstieg 2018 endlich die Rückkehr in die Bundesliga. Der Traditionsverein kehrt zurück in die höchste deutsche Spielklasse. Einen kleinen Anteil an diesen Erfolg haben sicherlich auch die HSV-Fans im Stadion, die für großartige Stimmung gesorgt haben. Mit dem Abpfiff war der Aufstieg perfekt und es gab kein halten mehr. Überwältigt vor Freude stürmten viele Fans nach Abpfiff auf das Spielfeld. 

Innerhalb von Sekunden war das Spielfeld voller HSV-Fans die gemeinsam mit den Spielern den Aufstieg feierten. Ausnahmezustand im Volksparkstadion. Bis in die Nacht wurde im Stadion gefeiert. Zahlreiche Fans nahmen sich als Erinnerung ein Stück Rasen, oder ein Teil vom Tornetz mit. Das Spielfeld sah Sonntag aus wie ein Acker. Trotzdem war es für viele Fans und Spieler eine großartige Aufstiegsparty. 

Viele verletzte Fans im Stadion

Aber nicht allen Fans wird der Platzsturm in positiver Erinnerung bleiben: Es gab viele verletzte Fans. Die Hamburger Feuerwehr teilte mit, dass ein Mensch mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde. Außerdem gab es fünf leicht verletzte und 19 schwer verletzte Fußballfans. Insgesamt wurden 44 Personen von den Rettungskräften medizinisch versorgt. 

Aufstieg der HSV-Frauen

Nur einen Tag nach dem Aufstieg der Männer, konnten auch die HSV-Frauen am Sonntag mit 3:0 gegen den SC Freiburg II den Aufstieg perfekt machen. Die Frauen steigen auf und spielen in der nächsten Saison in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Vermutich wird es demnächst noch eine offizielle gemeinsame Aufstiegsfeier für beide HSV-Teams geben.

Platzsturm nach dem Abpfiff. © Friedmann
 
Ausnahmezustand im Volkspark. © F. Horstmann

Über 50.000 Fans feiern den Aufstieg. © F. Horstmann

Einmaliges Erlebnis. © Friedmann

Der HSV ist erstklassig. © Friedmann

Donnerstag, 8. Mai 2025

Macht der HSV am Samstag den Aufstieg perfekt?

In der Fußball-Bundesliga steht das Saisonfinale vor der Tür. Nur noch zwei Spieltage stehen auf dem Programm. Besonders spannend ist es derzeit in der Zweiten Liga. An der Tabelenspitze kann der HSV am Samstag nach sieben Jahren zweitklassigkeit den Aufstieg perfekt machen. Werden die Hanseaten die Chance im Spiel gegen Ulm nutzen und in diesem Jahr endlich in die höchste deutsche Spielklasse zurückkehren?

Nach einer sehr guten Rückrunde haben viele HSV-Fans endlich daran geglaubt, dass in dieser Saison endlich der Aufstieg möglich ist. Dann gab es zuletzt drei Rückschläge in den Spielen gegen Braunschweig, Schalke und dem KSC. Es sah danach aus, dass der HSV in alte Muster verfällt und auf der Zielgraden die große Chance vergibt. Dank der ebenfalls schwächelnden Konkurrenz und einem guten Spiel gegen Darmstadt ist der HSV Tabellenführer und hat es selbst in der Hand. 

Der HSV bestreitet das vorletzte Spiel der Saison im eigenen Stadion gegen Ulm. Anpfiff der Partie ist am Samstagabend um 20.30 Uhr. Die Gäste aus Ulm werden sich zerreißen und haben mit einem Sieg in Hamburg gute Chancen den schon sicher geglaubten Abstieg noch verhindern zu können. Daher hat der HSV wohl kein leichtes Spiel vor sich. Wenn der HSV seine Qualität auf den Platz bringt, sollte es reichen und der HSV würde sicher aufsteigen. 

Wenn der HSV im Heimspiel gegen Ulm den Aufstieg perfekt macht, dann wird die Freude vieler Fans keine Halten mehr kennen. Ein Platzsturm der Fans wäre wahrscheinlich. Vermutlich werden nach Abpfiff dann die Tore zum Spielfeld geöffnet, damit es zu keinen schweren Verletzungen kommt, wenn die Zuschauer über Zäune und Banden klettern. Damit alles halbwegs kontrolliert abläuft, werden am Samstag 800 bis 900 Ordner und etwa 250 Polizisten im Einsatz sein. 

Foto: HSV-Training am Mittwoch. © Frank Rasch

Sonntag, 27. April 2025

Hamburg Marathon 2025: Siegreicher Kenianer und ein lebensgefährlicher Notfall

In Hamburg fand am Sonntag der jährliche Marathon statt und dieser wurde von einem lebensgefährlichen Notfall überschattet. Von diesem Vorfall abgesehen, war der 39. Hamburg-Marathon wieder eine sehr erfolgreiche Veranstaltung mit zahlreichen Zuschauern, toller Stimmung bei tollem Wetter und einen neuen Streckenrekord durch den Kenianer, Amos Kipruto, der nach 2:03:46 Stunden als erster Läufer ins Ziel kam. 

Der Kenianer Amos Kipruto hat mit einem Streckenrekord von 2:03:46 Stunden den 39. Hamburg-Marathon gewonnen. Bei den Frauen siegte die Äthiopierin Workenesh Edesa mit einer sehr guten Zeit von 2:17:55 Stunden. Bester Deutscher war der 36-jährige Richard Ringer der nach 2:07:23 Stunden als siebter männlicher Läufer die Ziellinie durchlief. Aus sportlicher Sicht war der Hamburg-Marathon 2025 ein voller Erfolg mit wenigen Zwischenfällen. 

Neben den Profis waren auch zahlreiche Amateur-Läuferinnen und Läufer beim Laufspektakel in der Hansestadt mit dabei. Insgesamt 38.000 Teilnehmer gingen beim Hamburg-Marathon 2025 auf verschiedenen Distanzen an den Start. Der Großteil schaffte es die 42,195 Kilometer lange Strecke in der vorgegeben Zeit. Einige von den Startern mussten aus verschiedenen Gründen das Rennen vorzeitig abbrechen. 

Die 39. Auflage des Hamburg-Marathons wurde allerdings von einen lebensgefährlichen Notfall überschattet: Wie Cheforganisator Frank Thaleiser mitteilte, ist ein Teilnehmer wenige Kilometer vor dem Ziel zusammengebrochen und musste von Rettungskräften reanimiert werden. Bisher ist lediglich bekannt, dass die betroffene Person in ein Krankenhaus gebracht wurde. Mehr Informationen wurden zu dem Vorfall bisher nicht mitgeteilt.

Foto: Hamburg Marathon. © Frank Rasch

Montag, 7. April 2025

Blitzermarathon 2025 in Norddeutschland: Speedweek vom 7. bis 13. April

Mindestens einmal im Jahr findet in vielen deutschen Bundesländern die sogenannte Speedweek statt. Bis auf zwei Ausnahmen nehmen alle Bundesländer an der Aktionswoche vom 7. bis zum 13. April 2025 teil. Auch Hamburg und die benachbarten Länder Schleswig-Holstein und Niedersachsen sind bei der Aktion dabei. Aus diesem Grund lohnt es sich für Autofahrer in den nächsten Tagen ganz besonders, die eigene Geschwindigkeit im Auge zu behalten. 

Grundsätzlich sollte jeder motorisierte Verkehrsteilnehmer seine Geschwindigkeit im Blick haben. Übermäßiges Rasen und der Verstoß gegen Verkehrsregeln gefährdet andere Teilnehmer im Straßenverkehr. Um auf diese Problematik hinzuweisen, gibt es die sogenannte Speedweek und den Blitzermarathon. In diesem Jahr finden die Aktionstage vom 7. bis zum 13. April statt und fast alle Bundesländer nehmen in diesem Zeitraum daran teil. 

Auch Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein nehmen an der Speedweek vom 7. bis zum 13. April teil, um auf das Unfallrisiko durch zu schnelles Fahren aufmerksam zu machen. An einigen Standorten wird die Polizei besonders intensiv kontrollieren. Das Hauptaugenmerkt der Beamten gilt besonders unfallträchtigen und gefährlichen Streckenabschnitten vor Schulen sowie Kindergärten.

Sonntag, 2. März 2025

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025: Hochrechnung - Ergebnis

Nur eine Woche nach der vorgezogenen Bundestagswahl gingen die Menschen in Hamburg heute erneut zur Wahl um ihre Stimme abzugeben. Diesmal ging es allerdings nicht um die Bundesregierung, sondern um die künftig regierende Partei in Hamburg. Mit Spannung wurde ab 18 Uhr die ersten Ergebnisse erwartet. Bei der letzten Bürgerschaftswahl im Jahr 2020 erzielte die SPD einen klaren Sieg mit 39,2 Prozent der Stimmen. 

Heute Morgen um 8 Uhr haben die Wahllokale in Hamburg für die Wähler geöffnet. Bis um 18 Uhr hatten alle wahlberechtigten die Möglichkeit ihre Stimme abzugeben. Welche Partei wird das Rennen in Hamburg machen? Hamburgs amtierender Bürgermeister Peter Tschentscher von der SPD galt bei den vorherigen Umfragen als Favorit. Werden sich die Umfragen nach den ersten Auszählung der Stimmen bestätigen, oder gibt es eine dicke Überraschung? 

Auch Dennis Thering, Spitzenkandidat der CDU, und Katharina Fegebank, Spitzenkandidatin der Grünen wurden vor der Bürgerschaftswahl gute Chancen eingeräumt einige Wählerstimmen zu bekommen. Aber wird das am Ende reichen? Einen ersten Aufschluss über die Verteilung der Stimmen bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 2025 gibt die erste Prognose ab 18 Uhr...

Laut der ersten offiziellen Prognose, die kurz vor der ersten amtlichen Hochrechnung erfolgt, hat die SPD 33,5 Prozent der Stimmen erhalten. Peter Tschentscher bleibt somit Hamburgs Erster Bürgermeister. Aber welche Partei wird Koaltionspartner der SPD? 

Hochrechnung (um 19.42 Uhr am 2.3.25 / Quelle: ZDF):

SPD: 34,3 %

Grüne: 19,3 %

CDU: 19,5 %

Linke: 11,5 %

AfD: 7,4 %

FDP: 2,4 %

BSW: 2,0%

Andere: 5,4 %

 

Foto: Peter Tschentscher (SPD) hat Grund zur Freude. © Frank Rasch

Freitag, 28. Februar 2025

Hamburger Bürgerschaftswahl 2025 am Sonntag

Vor wenigen Tagen fand in Deutschland bereits die vorgezogene Bundestagswahl 2025 statt. Die Union (CDU/CSU) erhielt mit 28,52 Prozent die meisten Stimmen. Nur eine Woche später, am 2. März, müssen die Hamburger erneut zur Wahlurne. Diesmal geht es um die Wahl der Bürgerschaft und der künftig regierenden Partei in Hamburg. Wird es einen neuen Bürgermeister oder Bürgermeisterin geben, oder bleibt alles beim alten im Hamburger Rathaus? 

In Hamburg findet alle fünf Jahre die Wahl der Bürgerschaft statt. Welche Partei wird in der Hansestadt die nächsten fünf Jahre regieren? Bleibt Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) im Amt, oder wird es eine Ablösung durch einen Politiker einer anderen Partei geben. Wenn es nach den jüngsten Umfragen geht, hat die SPD die Nase vorn. Ob sich die Umfragen am Sonntag bestätigen, dass wird sich zeigen.

Über Hamburgs Regierung entscheidet der Wähler. Die Bürger werden durch ihre Stimmen entscheiden, welche 121 Abgeordneten in das Landesparlament enziehen werden. Aufgabe der gewählten Politiker ist es, wichtige Entscheidungen über den Hamburger Haushalt zu treffen und Gesetzte zu verabschieden. Im Endeffekt geht es bei der Wahl daraum, welche Personen und Parteien das tägliche Leben der Hamburger in den nächsten Jahren gestalten werden. 

Der Ausgang der Wahl ist für alle in Hamburg lebenden Menschen wichtig. Daher sollte man auch unbedingt zur Wahl gehen und seine Stimme abgeben. Welche Themen sind dem Wähler besonders wichtig und welche Parteien haben vor diese Themen umzusetzen. Aufschluss darüber geben die Wahlprogramme. Wer aber trotzdem keine Ahnung hat was er am Sonntag wählen soll, der sollte den Wahl-O-Mat nutzen (https://www.wahl-o-mat.de/hamburg2025/app/main_app.html).

Montag, 18. November 2024

Flugzeugträger „Queen Elizabeth“ mit Verspätung in Hamburg

Am frühen Montagmorgen hatten sich bereits zahlreiche Hamburger auf dem Weg zur Elbe gemacht um den Flugzeugträger HMS „Queen Elizabeth“ zu bestaunen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das 284 Meter lange Schiff der britischen Royal Navy allerdings noch bei Helgoland und wurde von starken Sturmboen aufgehalten. Am Nachmittag gegen 15 Uhr traf die HMS „Queen Elizabeth“ verspätet im Hamburger Hafen ein. 

Der erst 2017 in Dienst gestellte Flugzeugträger der Royal-Navy HMS „Queen Elizabeth“ ist eines von zwei Schiffen der „Queen-Elizabeth-Klasse“. Die beiden Schiffe zählen neben dem Schweren Flugdeckkreuzer der russischen Admiral-Kusnezow-Klasse zu den größten jemals außerhalb der USA gebauten Flugzeugträgern der Welt. Mit einer Länge von 284 Metern und einer Breite von 73 Metern! zählt die HMS „Queen Elizabeth“ zu den weltweit größten Kriegsschiffen. 

Seit Montagnachmittag ist die HMS „Queen Elizabeth“ nun in Hamburg und macht dort für etwa eine Woche am Kreuzfahrtterminal in Steinwerder fest. Grund für den Besuch ist eine NATO-Übung die nach dem Besuch in Hamburg erfolgt. Bis zum Auslaufen des Flugzeugträgers ist es allerdings kaum möglich an das Schiff heranzukommen, da dieses stark abgeschirmt wird. Einen präzisen Termin für das Auslaufen der HMS „Queen Elizabeth“ ist uns bisher nicht bekannt.



 Fotos: © Frank Rasch

Samstag, 9. November 2024

Neue EcoHHub-Station in Altona

Am vergangenen Montag hat die Stadtreinigung Hamburg (SRH) ihre zweite EcoHHub-Station am Kaltenkircher Platz in Altona in Betrieb genommen. Die Besonderheit dieser Station ist ein frei zugängliches Tauschregal und Abgabefächer für gut erhaltene Gegenstände, wie beispielsweise Smartphones, Kleidung oder Spielzeug. Aber auch SRH-Produkte wie Gelbe Säcke, Gassibeutel, Laubsäcke und Qualitätskompost sind dort zu bekommen. 

Am Kaltenkircher Platz in Altona wurde am vergangenen Montag Hamburgs zweite EcoHHub-Station eröffnet und ist fortan eine sinnvolle Ergänzung zu den Recyclinghöfen und den bisherigen Einrichtungen der Stadtreinigung Hamburg (SRH). Es gibt dort viele Produkte der Stadtreinigung Hamburg wie beispielsweise Gelbe Säcke, Laubsäcke, Gassibeutel und hochwertigen Qualitätskompost aus Hamburger Biomüll. 

Die Besonderheit der neuen EcoHHub-Station ist ein frei zugängliches Tauschregal und Abgabefächer für gut erhaltene Gegenstände, wie Smartphones, Kleidung, Spielzeug und Büchern. Einige Gegenstände werden anschließend im Gebrauchtwarenkaufhaus STILBRUCH gesichtet und dort zum Verkauf angeboten. Neber der EcoHHub-Station in Altona gibt es bereits seit Oktober 2023 ein EcoHHub im Wilma-Witte-Stieg in Wandsbek. Eine sinnvolle Ergänzung der SRH. 

Der Zugang erfolgt über die Bankkarte.

Hier gibt es weitere Informationen.

 

Samstag, 19. Oktober 2024

Baustellenchaos auf Hamburgs Straßen

Eigentlich ist es ja kein schlechtes Zeichen, wenn überall in der eigenen Stadt fleißig gearbeitet wird um Straßen zu modernisieren, oder Erdleitungen zu erneuern. Aber das was derzeit in Hamburg passiert, dass ist eine unkoordinierte Katastrophe. Im ganzen Stadtgebiet gibt es mehr Straßenbaustellen als man zählen kann und das sorgt für absolutes Chaos auf den Straßen. Grund dafür ist, dass die Arbeiten vor dem Winter fertig sein sollen. 

Jahrzehnte lang ist nichts passiert. Die Straßen und Radwege in Hamburg waren in einem sehr schlechten Zustand. Daher ist es auch richtig, dass man das Problem angeht und die Situation verbessert. Dennoch sollte man nicht versuchen, die versäumnisse der letzten Jahrzehnte innerhalb von Monaten bis zum Winterfrost nachzuholen. In fast jedem der 104 Hamburger Stadtteile gibt es momentan große Straßenbaustellen und das sorgt für chaotische Zustände. 

Die einzelnen Baustellen sind auch nicht das Problem, sondern die schlechte Koodination und die teilweise nicht vorhandene Ausschilderungen von Sperrungen und Umleitungen. Ein gutes Beispiel hierführ sind die chaotischen Zustände rund um Niendorf Nord, wo derzeit gleich mehrere Straßen und der Busbahnhof erneuert werden und sich dadurch im benachbarten Wohngebiet Staus bilden, weil die notwendige Beschilderung für eine Umleitung fehlt. 

Im Stadtgebiet gibt es zahlreiche Baustellen deren Fertigstellung deutlich länger dauern als gewünscht. Mancherorts sind selbst wochentags nur weniger Arbeiter zu sehen. Ein Grund dafür ist die Personalnot im Handwerk. (Auf diesen Punkt gehen wir am Ende des Beitrags noch kurz ein.) Wenn es aber am Personal fehlt, dann ist es noch weniger zu verstehen, dass einige Firmen zeitgleich so viele Aufträge annehmen, obwohl es offensichtlich nicht ausreichend Mitarbeiter gibt. 

Jeden Tag entstehen im Stadtgebiet neue Straßenbaustellen, obwohl benachbarte Baustellen nicht fertig sind. Daher fehlt es häufig an alternativen Ausweichstrecken. Bei städtischen Bauprojekten ist die Behörde für Wirtschaft und Innovation für die Baustellen zuständig. In anderen Fällen sind es beispielsweise die Wasser- oder Gaswerke. Für diese ist Stadt dann eigentllich nicht verantwortlich. Aber vielleicht liegt auch genau da, dass Problem. Es muss einen Koordinator geben, der die Baustellen aller Bauherren im Blick hat und den Zeitpunkt koordiniert.

Bessere Löhne für das Handwerk

Es sollten nicht so viele Straßenarbeiten parallel zueinander laufen. Klar ist aber auch, dass auf den Straßen Hamburgs einige über jahrzehnte versäumte Arbeiten notwenig sind. Neben einer besseren Koordination gibt es aber auch noch ein personelles Problem im Handwerk. Es fehlt an Nachwuchs und deswegen muss die Gesellschaft für bessere Löhne im Handwerk sorgen, damit solche Berufe für den Nachwuchs wieder attraktiver werden. Ansonsten werden die Probleme noch größer.  

Foto: Sperrung am Niendorf Nord. © FOtto

Sonntag, 29. September 2024

Stars for Free 2025: Nach dem Konzert ist vor dem Konzert

Vor einer Woche fand in der Barclays Arena mit „Stars for Free“ das Mega-Konzertevent des Jahres statt. Zu verdanken ist diese großartige Veranstaltung Radio Hamburg und seinen Sponsoren, die das Event überhaupt erst möglich gemacht haben. Dafür an dieser Stelle ein großen Dank an IDEE KAFFEE, Itzehoer Versicherungen, EDEKA, der Bäckerei Allwörden und vor allem Radio Hamburg und seinen engagierten Mitarbeitern. 

Der vergangene Samstag am zurückliegenden Wochenende wird 12.000 Menschen ganz sicher lange in Erinnerung bleiben. Mit Hilfe von Sponsoren wie IDEE KAFFEE, der Itzehoer Versicherung, EDEKA und der Bäckerei Allwörden, hat Radio Hamburg in diesem Jahr nach 2019 und 2023 bereits zum dritten Mal „Stars for Free“ möglich gemacht. Die wochenlange Vorbereitung steckt den Mitarbeitern sicherlich noch ganz schön in den Knochen. Aber es hat sich gelohnt! 

Den Organsisatoren ist es in diesem Jahr gelungen sechs großartige Künstler zum Konzertevent des Jahres in die Hansestadt zu holen. Der Berliner DJ Alle Farben sorgte am Samstag für einen stimmungsvollen Auftakt. Danach standen Kamrad und die Elevator Boys auf der Bühne und legten tolle Auftritte hin. Im Anschluss folgten noch Weltstars wie Tom Gregory, Leony und der Rag'n'Bone Man. Die Stimmung unter den 12.000 Besuchern war kaum noch zu toppen. 

Die beste Nachricht des Jahres! 

Nach dem Konzert ist vor dem Konzert: Wie Radio Hamburg mitgeteilte, wird das kostenlose Mega-Konzertevent auch im nächsten Jahr wieder stattfinden. Welche Künstler dann dabei sein werden ist noch nicht bekannt. Wir empfehlen allen Hörern bei Radio Hamburg die Ohren offen zu halten und sich im nächsten Jahr rechtzeitig um eines der 12.000 Gratis-Konzerttickets zu bemühen. Es lohnt sich garantiert. Wir freuen uns und werden ganz sicher wieder dabei sein. 

Kamrad sorgte mit seinen Songs für Stimmung.

Leony im Konfettiregen.

Gefühlvolle und tolle Stimme: Leony

Leony hatte den längsten Auftritt.

Der sympatische Tom Gregory aus England.

Einer der schönsten Stimmen Deutschlands: Clock Clock

War gut drauf: Kamrad.

Die Elevator Boys.

Fotos: &copy Nina Weickert & Frank Rasch

Sonntag, 8. September 2024

Cyclassics 2024: Verletzte Teilnehmer beim Amateur-Rennen

In Hamburg und Schleswig-Holstein fanden heute die BEMER Cyclassics statt. Beim 100-Kilometer-Rennen der Amateure gab es etwa auf der Hälfte der Strecke, im Kreis Pinneberg, zwei größere Stürze mit insgesamt sechs verletzten Radsportlern. Alle Betroffenen sind bei Bewustsein und wurden im Krankenhaus behandelt. Die Unfälle hatten außerdem sportliche Konsequenzen für die danach folgenden Teilnehmer und das spätere Profirennen. 

Perfektes Wetter und ein vielversprechender Auftakt machten große Hoffnung auf ein großartiges 100-Kilometer-Amateur-Radrennen bei den Cyclassics. Dann allerdings kam es im Kreis Pinneberg zu zwei schweren Unfällen, bei denen insgesamt sechs Teilnehmer verletzt wurden. Laut einer Cyclassics-Sprecherin sind alle Betroffenen bei Bewustsein und wurden zum Teil mit Hubschraubern zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. 

Für die Fahrer die hinter den verunfallten Teinehmern fuhren hatte das Ereignis sportliche Konsequenzen: Durch die fast eineinhalbstündige Unterbrechung, wurde das Amateur-Rennen aufgrund des nachfolgenden Profi-Radrennens teilweise neutralisiert und die Zeiten der Teilnehmer nicht gewertet. Außerdem fiel der Wettkampf der Nachwuchsfahrer aus und das durch den Amateur-Unfall verkürzte Profirennen startete mit Verspätung. 

Foto: Zwangspause beim Amateur-Rennen. © Frank Rasch

Mittwoch, 4. September 2024

BEMER Cyclassics Hamburg 2024

In Hamburg finden am Sonntag (8. September) die BEMER Cyclassics 2024 statt - Norddeutschlands jährliches Highlight für echte Radsportfans. Neben zehntausenden Jedermännern geht in der Hansestadt traditionell auch die Radsport-Elite im Rahmen der WorldTour an den Start. Die Zuschauer an der Strecke, die durch Hamburg und Schleswig-Holstein verläuft, dürfen sich schon jetzt auf ein großartigen Tag mit vielen sportlichen Höhepunkten freuen.

Alle 18 Radsport-Mannschaften der WorldTour und fünf Teams aus der zweiten Liga des Radsports nehmen an den Cyclassics in Hamburg teil. Es gibt ein hochkarätiges Fahrerfeld und voraussichtlich ein spannendes Radrennen der höchsten Kategorie durch Hamburg und Schleswig-Holstein. Die BEMER Cyclassics ist das vorletzte Rennen der WorldTour und somit vor allem für die Top-Sprinter der Teams nochmal eine schöne Gelegenheit einen erfolgreichen Saisonabschluss hinzulegen. 

Beim Radrennen in Hamburg treffen am 8. September die besten Sprinter der Welt aufeinander. Nach einer 200 Kilometer langen Strecke durch Hamburg und Schleswig-Holstein gibt es am Ende mit Sicherheit einen spannenden Sprint auf der Mönckebergstraße. Im vergangenen Jahr konnte sich überraschend Mads Pedersen gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Wer wird in diesem Jahr die BEMER Cyclassics gewinnen? 

Foto: Cyclassics. © Frank Rasch