Sonntag, 1. Mai 2022

Abschaffung der Maskenpflicht in Hamburg

Fast zwei Jahre lang war das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung Pflicht. Damit ist nun auch in Hamburg endlich Schluss. Ab sofort müssen FFP2-Masken in Hamburg nur noch in Bussen und Bahnen sowie in Kliniken und Pflegeheimen getragen werden. Allerdings können Arbeitgeber noch bis Ende Mai auf das Tragen einer Maske in ihrem Unternehmen bestehen. 

Seit gestern ist alles anders in Hamburg was das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung angeht. Als letztes deutsches Bundesland hat nun auch die Freie und Hansestadt Hamburg die allgemeine Maskenpflicht abgeschafft. Das Tragen einer Maske ist seit Samstag in vielen Geschäften nicht mehr notwendig. Der Großteil der Hamburger Bürger wird aber wohl auch künftig freiwillig beim Einkaufen an der Maske festhalten. 

Am ersten Tag der abgeschafften Maskenpflicht konnte man in vielen Geschäften noch beobachten, dass der Großteil der Kunden wohl weiterhin eine Maske tragen werden. Auch Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) mahnt zur Vorsicht. „Wenn einem danach ist, eine Maske zu tragen, ist das sicher nicht falsch.“ Außerdem gilt es die Beschilderung vor Geschäften oder Gastronomieläden zu beachten. Inhaber haben das Hausrecht und können darauf bestehen, dass Gäste weiterhin Maske tragen. 

Ansonsten gilt, dass das Tragen einer FFP2-Masken nur noch in Bussen und Bahnen und in Einrichtungen wie Kliniken und Pflegeheimen pflicht ist. Arbeitgeber haben noch bis Ende Mai das Recht, auf das Tragen einer Maske in ihrem Unternehmen zu bestehen. Die Behörden werden die Entwicklung in Krankenhäusern und Arztpraxen beobachten. Erst wenn dort Überlastungen drohen, würden wieder Einschränkungen im Raum stehen.

Foto: Frühling in Hamburg - jetzt ohne Maskenpflicht. © Frank Rasch

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