Freitag, 23. Januar 2026

Intensive Polarlichter in Deutschland

Wer in Deutschland am Montagabend in den Abendhimmel geschaut hat, rieb sich verwundert die Augen: Selbst in Städten konnte man am nächtlichen Himmel mit bloßem Auge grüne und rote Polarlichter sehen. Ein schönes Schauspiel, dass es in der intensität nur sehr selten gibt. Grund für dieses Natur-Phänomen war eine erhöhte geomagnetische Aktivität in der Atmosphäre, die infolge eines besonders starken Sonnensturms aufgetreten ist. 

An abgelegenen Orten mit wenig „Lichtverschmutzung“ konnte man in den vergangenen Jahren immer mal wieder wunderschöne Polarlichter sehen. Meistens an der Ost- oder Nordsee. In Städten kann man das nur selten bewundern. Allerdings musste man häufig eine Foto- oder Handy-Kamera zur Hilfe nehmen um dieses Schauspiel auch an abgelegenen Orten gut zu sehen.

In der Nacht von Montag auf Dienstag war die geomagnetische Aktivität allerdings so intensiv, dass man selbst in Städten wie Hamburg das Ereignis am Himmel ohne technische Hilfsmittel sehen konnte. So intensiv kann man Polarlichter eigentlich nur in nordischen Ländern sehen und daher war das Schauspiel in der Nacht von Montag auf Dienstag auch ein ganz besonderes Highlight. 

Aufgrund der ungewöhnlichen intensität und der optimalen Wetterbedingungen zum Beginn dieser Woche war es eine der spektakulärsten Polarlicht-Nächte der vergangenen Jahre. Die Polarlichter waren in sämtlichen Bundesländern gut zu sehen. Wegen der Stärke des Sonnensturms war das Phanomän sogar in den Alpen sichtbar.

Polarlichter in Hamburg-Niendorf.

Trotz städtischer "Lichtverschmutzung" gut zu sehen.

Fast die ganze Nacht leuchtete der Himmel.

 Fotos: © Frank Rasch

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