Montag, 12. November 2018

Dokufiktion im Medizinhistorischen Museum Hamburg

© www.wahnsinnausheimweh.de
Im Alten Sektionssaal des Medizinhistorischen Museums Hamburg in Eppendorf findet am 30. November, sowie am 1., 2., 7., 8. und 9. Dezember, jeweils 20 Uhr, eine dokufiktionale Inszenierung statt. Es geht um das Schicksal früherer Amerika-Rückwanderer.

Unter dem Titel „Wahnsinn aus Heimweh“ findet im Alten Sektionssaal des Medizinhistorischen Museum Hamburg in Eppendorf eine vielversprechende dokufiktionale Inszenierung statt. Die Premiere findet am 30. November statt und die übrigen Vorstellungen finden am 1., 2., 7., 8. und 9. Dezember statt - jeweils um 20 Uhr.

„Gebt mir Eure Müden, Eure Armen, Eure geknechteten Massen“ – so lautet seit 1886 der Ruf der amerikanische Freiheitsstatue in die Welt. Als ihm auch zwischen 1900 und 1914 Tausende folgen, kommen allerdings nicht alle an ihr vorbei. Die Beamten der Immigrationsbehörde verhindern an der US-amerikanischen Grenze die Einreise Hunderter Glückssuchender oder weisen sie nachträglich aus; einige von ihnen mit der Begründung, „geisteskrank“ zu sein.

Laut damaligem Einwanderungsgesetz dürfen u.a. „idiots, imbeciles, feeble-minded persons, epileptics, und “people with two or more attacks of insanity“ die USA nicht betreten – egal ob ihnen zu Recht oder Unrecht eine geistige Krankheit unterstellt wird. Die Schifffahrtsgesellschaften brachten diese Abgewiesenen zurück.

Sie landeten in der Irrenanstalt

Der Weg der Heimkehrer führt sie zunächst nach Hamburg, in die damals noch bezeichnete Irrenanstalt Friedrichsberg. Die Amerikarückkehrer landen aus verschiedenen Gründen in der Irrenanstalt: Ignatz, der auf der Suche nach Arbeit die Armut Galiziens hinter sich lassen wollte. Katharina, die mit ihrem unehelichen Kind und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben in der moralischen Enge des Kaiserreichs keinen Platz gefunden hat...

Sure, die vor antisemitischen Pogromen aus Russland geflohen war. Karl, der aus hoffnungsloser Liebe zu einem amerikanischen Fräulein beinahe Selbstmord beging. Adele, der Schlimmes widerfahren war, die aber im Wahn die Falschen für ihr Leid verantwortlich macht. Fedor, der dem „amerikanischen Volkskörper“ auf Grund seiner geringen Körpergröße nichts zu nutzen scheint. Als er sich weigert, zurückzureisen, wird „insane“ in seine Papiere notiert.

Wie es sich einst ereignete...

Die Schicksale der „geisteskranken Rückwanderer“ – wie sie in den Akten genannt werden – sind vielfältig und wurden durch die Friedrichsberger Ärzte in Krankenakten festgehalten. Diese lagern noch heute im Archiv des Universitätsklinikums Hamburg. Basierend auf den Dokumenten macht sich ein Team Theaterschaffender an eine dokufiktionale und Inszenierung im Medizinhistorischen Museum.

Kunst, Geschichte und Wissenschaft gehen Hand in Hand, um dieses Konvolut unerzählter Migrations-, Psychiatrie- und Stadtgeschichte auf die Bühne zu bringen und um von denen zu erzählen, für die Hamburg kein Tor ZUR Welt war, sondern ein Warteraum auf dem Weg zurück in eine Heimat, die sie nicht mehr wollte.

Infos unter: www.wahnsinnausheimweh.de

Samstag, 10. November 2018

Die dänische Nordseeinsel Rømø – tolles Reiseziel im Nationalpark Vadehavet

Auf Rømø © Frank Rasch
Einige unserer letzten Reisen haben uns wieder einmal an die Nordsee geführt: Es ging auf die schöne dänische Insel Rømø im Nationalpark Vadehavet. Neben guter Erholung gibt es auf Rømø und im Nationalpark noch viel mehr zu sehen als Meer und Heide.

Der Nationalpark Wattenmehr steht aus gutem Grund auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste. Das Wattenmeer entspricht genau den Vorstellungen und Werten der UNESCO. Laut der UNSECO bedeutet Welterbe: „... die unersetzlichen Kultur- und Naturwerte, die wir von der Vergangenheit vererbt bekommen, die heute ein Teil unseres Lebens sind, und die wir an zukünftige Generationen weitergeben.

Das Kultur- und Naturerbe der Menschheit ist eine unersetzbare Quelle, die unserer Leben inspiriert und bereichert. Es ist unser Referenzpunkt – unsere Identität.“ Das dänische Wattenmeer wurde als letztes nordisches Wattenmeer im Jahr 2014 als letztes in die UNESCO-Liste der Welterben mit aufgenommen. Dabei zählt das dänische Wattenmehr zu den schönsten aller Meere.

Das Wattenmehr ist ein biologisches Kraftwerk und das bringt ständig neue Herausforderungen für Tiere und Pflanzen mit sich. Das Wattenmeer ist im ständigen Wandel. Wenn Lebensräume von Wind und Wetter zerstört werden, entstehen anderenorts neue. Das Gebiet ist dadurch Lebensraum für mehr als 10.000 Pflanzen und Tierarten, schreibt das in Dänemark erhältliche „Nationalpark Magasin“.

Natur pur auf Rømø

Das dänisch-deutsch-niederländische Wattenmeer ist ein sehr wichtiger Ort für mehr als 10 Millionen Zugvögel. An einem guten Tag kann man mehr als eine Millionen Zugvögel zählen, und das alleine im dänischen Wattenmeer – dem Nationalpark Vadehavet. Mitten im Nationalpark befindet sich die schöne dänische Insel Rømø.

Auf der Nordseeinsel Rømø kommen vielen schöne Dinge zusammen für die es sich lohnt an die Nordsee zu fahren: Neben dem Wattenmeer, zahlreichen Tierarten, einen romantischer alten Hafen und traumhaften Stränden gibt es auf Rømø noch viel mehr zu bestaunen und zu erleben: So wollen wir an dieser Stelle zwei gute Adressen nennen wo man unbedingt vorbeischauen sollte.

Wer auf Rømø einen leckeren Kaffee trinken möchte, oder ein gutes Essen genießen, der sollte zwei Adressen unbedingt besuchen: Richtig guten Fisch gibt es bei „Otto & Ani`s“ in Havneby. Wer hungrig ist sollte in dem Fischrestaurant dort unbedingt mal einkehren. Guten Kaffee und den wohl besten Kuchen gibt es bei Hattesgaard – einem wirklich tollen Antik-Café in Kongsmark auf Rømø. (fr)

Wechselhaftes aber meist schönes Wetter. © Frank Rasch
Am Strand in Lakolk. © Frank Rasch
Tolle Landschaften. © Frank Rasch
Der Strand lädt zu langen Spaziergängen ein. © Frank Rasch
Die Nordsee. © Nina Weickert
Blick über die Insel. © Frank Rasch
Heide-Landschaften. © Frank Rasch
Das Wattenmeer. © Frank Rasch
Traumhaft. © Frank Rasch
Morgens an der Nordsee. © Frank Rasch
Ein Paradies für Pflanzen, Tier und Mensch. © Frank Rasch
Tierische Schlafplätze. © Frank Rasch
Auch Kühe und Rinder lieben die Insel. © Frank Rasch
Möwe an der wilden Nordsee. © Frank Rasch
Tiefflug. © Frank Rasch
"Die Schwarze Sonne". Stare auf Rømø. © Nina Weickert
Fasan im Garten. © Nina Weickert
Junges Reh. © Nina Weickert
Sportparadies Rømø. © Frank Rasch
Sport am Strand. © Frank Rasch
Reitsport am Strand. © Frank Rasch
Im Jahr 1772 erbaut. Ein Zaun aus den Kieferknochen eines Grönlandwals. © Frank Rasch
Im Hafen von Rømø. © Frank Rasch
Antik-Café Hattesgaard. © Frank Rasch
Flugübung im Norden von Rømø. © Frank Rasch
Die Fähre von Rømø nach Sylt. © Frank Rasch

Freitag, 9. November 2018

„Dream Big“ gewinnt PR-Bild-Award 2018

© news aktuell/Frank May
Im Grünspan wurde am Donnerstag der PR-Bild-Award 2018 verliehen. Gewonnen hat die diesjährige Auszeichnung der Verein Mini Molars Cambodia e.V. aus Hamburg mit dem Foto „Dream Big“, dass in einem Slum in Phnom Penh entstanden ist.

Am 8. November kam es wegen des PR-Bild-Awards im Grünspan zum großen Promi-Auflauf. Mit dabei waren Gäste wie beispielsweise Claudia Effenberg, Maurice Gajda, Susanne Daubner, Peter Illmann, Eva Nürnberg, Maren Gilzer, Annika de Buhr, Dennis Wilms, Melissa Ortiz-Gomez, Thomas Fleischmann und Benjamin Matthews.

Es gab einen unterhaltsamen und bunten Abend bei dem es vor allem darum ging einen würdigen Sieger zu ermitteln. Bereits zum 13. Mal vergab die dpa-Tochter, news aktuell, den begehrten Preis der PR-Fotografie. Insgesamt über 1.000 Fotos aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden in sechs Kategorien eingereicht.

Am Ende hieß der verdiente Gewinner „Dream Big“. Ein Foto, dass der Verein Mini Molars Cambodia gewann. Der gemeinnützige Verein aus Hamburg kümmert sich um die dentale Versorgung von bedürftigen Kindern in Kambodscha. Während der Arbeit des Hilfsprojekts entstand das Sieger-Foto in einem Slum in Phnom Penh.

Ein Foto das berührt

Die Gründer von Mini Molars Cambodia e.V., Ulf Zuschlag und seine Frau Sombo, nahmen den Preis bei der feierlichen Verleihung am Donnerstag im Grünspan persönlich entgegen und sagten: „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung! Das Bild ist ein ‚One in a Million shot’. Es erzählt die Geschichte von Autonomie und Selbstbestimmung. Denn neben unserer medizinischen Unterstützung wollen wir den Kindern in Kambodscha vor allem eins mit auf ihren Lebensweg geben: Mut, Selbstvertrauen, Hoffnung und Zuversicht.“

news aktuell Geschäftsführerin Edith Stier-Thompson sagte zum Siegerfoto: „Die beiden Jungs, einer auf den Schultern des anderen stehend, vor dem Graffiti ‚Dream Big’ berühren mich sehr, da sie eine unglaublich positive Kraft ausstrahlen. NGOs stehen vor der schwierigen Aufgabe, auf Missstände hinzuweisen, ohne die Betroffenen zu entwürdigen, aber gleichzeitig die Brisanz ihrer Situation zu verdeutlichen. Das ist dem Bild auf eindringliche Weise gelungen, es vermittelt eine große Zuversicht und einen starken Lebenswillen trotz ärmlichster Verhältnisse.“

Das Siegerfoto "Dream Big". © Mini Molars Cambodia e.V.
© news aktuell/Frank May
© news aktuell/Frank May
© news aktuell/Georg Wendt
© news aktuell/Georg Wendt

Donnerstag, 8. November 2018

„Die Zuckerschweine“ zum 20. Geburtstag

© Die Zuckerschweine
Das bekannteste Impro-Theater Hamburgs, das Impro Theater, feiert 20-jähriges Jubiläum. Dazu gibt es am 15. November 2018 „Die Zuckerschweine“ im Hamburger Sprechwerk. Mit dabei: viele alte süße Schweine aus der damaligen turbulenten Zeit.

Im Hamburger Sprechwerk steigt am 15. November eine große Gala zum 20. Geburtstag des Impro-Theaters. Dazu gibt es „Die Zuckerschweine“ und die lassen die Korken knallen. Der zweimalige Hamburger Impro-Meister hatte schon zahlreiche Auftritte in einigen deutschen Städten. „Die Zuckerschweine“ blicken auf eine bewegte Geschichte. Angefangen hatte alles im damaligen Mont Marthe in Eppendorf sowie in Geesthacht und Lüneburg.

Es folgten fast zehn Jahre im legendären Foolsgarden in der Schanze bis „Die Zuckerschweine“ ihre Impro-Zelte im Hamburger Sprechwerk aufschlugen. „In den vergangenen 20 Jahren konnten wir uns eine treue Fangemeinde erspielen“, sagt Gründer Marc Günther. „Unsere Jubiläums-Show ist ein Dankeschön an unsere Fans, die uns über die vielen Jahre begleitet haben. Ohne sie könnten wir nicht auf der Bühne stehen.“

Improvisationstheater ist heute ein fester Bestandteil der Hamburger Kulturszene. Beim Improvisationstheaterentstehen Szenen nach den Vorgaben des Publikums. Improvisationstheater ist Theater ohne Regie, Text oder Requisite. Theater ohne Kompromisse, Live und ungeniert. Und immer nicht ganz ernst gemeint. Die Spezialität der Zuckerschweine ist ihre unvergleichliche Impro-Show mit einer Extraportion Musik. Schnell, schrill und unberechenbar.

20 Jahre „Die Zuckerschweine“ – Jubiläums-Gala
15. November im Hamburger Sprechwerk
Beginn: 20 Uhr
Kartenpreise:
VVK: 9,30 € (incl. VVK-Gebühren)
AK: 10 Euro, keine Ermäßigung

Mittwoch, 7. November 2018

Winterdom 2018 Hamburg: Fahrgeschäfte und Öffnungszeiten

Winterdom. © Frank Rasch
Die Aufbau des Winterdoms ist fast abgeschlossen. Ab Freitag geht es wieder rund auf dem Heiligengeistfeld. Der Hamburger DOM öffnet für etwa einen Monat seine Pforten und Besucher dürfen sich auf einige tolle Fahrgeschäfte und viele Attraktionen freuen.

Der Winterdom in Hamburg ist traditionell einer der schönsten Veranstaltungen auf dem Heiligengeistfeld. Am Freitag, den 9. November, geht es los und die DOM-Besucher dürfen sich auf einige tolle Fahrgeschäfte freuen, wie beispielsweise der „Fünfer Olympia Looping“, „Frisbee“, High Energie“ und die „Wilde Maus XXL“.

Aber auch für die kleinsten DOM-Gäste wird einiges geboten wie „Auto Corso“, „1001 Nacht“, „Bodenkarussell“, „Kuddel der Hai“ und die „Highway-Rallye“. Über 260 Schausteller bieten auf dem DOM ihren Waren und Attraktionen an. Das wöchentliche Feuerwerk steigt wie gewohnt jeden Freitag um 22.30 Uhr und jeden Mittwoch ist Familientag auf dem Hamburger DOM mit ermäßigten Preisen. (fr)

Winterdom

9. November bis 9. Dezember 2018

Öffnungszeiten
Montags bis donnerstags: 15 bis 23 Uhr
Freitags und sonnabends: 15 bis 24 Uhr
Sonntags: 14 bis 23 Uhr

Montag, 5. November 2018

Topspiel am Montag: HSV gegen Köln – Aufstellung

Volksparkstadion. © Frank Rasch
Der FC St. Pauli ist seit Sonntag Tabellenführer der 2. Liga. Sicher ist, dass die Kiez-Kicker heute an der Spitze abgelöst werden. Fraglich ist nur von welcher Mannschaft? Die Antwort auf diese Frage gibt es im Montagabendspiel zwischen HSV und Köln.

Der HSV gegen den 1. FC Köln – Topspiel der 2. Liga. Die Hanseaten empfangen heute um 20.30 Uhr die Domstädter. Der Sieger der Partie ist Zweitliga-Tabellenführer und hätte drei Punkte Vorsprung auf den Verlierer des Spiels. Sowohl Köln, wie auch der Hamburg wollen nach dem Abstieg aus der Bundesliga direkt wieder aufsteigen – ein Sieg im heutigen Spiel wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Erstklassigkeit.

Obwohl der HSV Gastgeber ist gibt es heute keinen klaren Favoriten. Beide Teams sind bisher im Soll und haben 21 Zähler auf dem Konto und haben auch schon einige Schwachpunkte offenbart. Wobei der HSV aufgrund des neuen Trainers, Hannes Wolf, aus sportlicher Sicht etwas schwerer einzuschätzen ist. Was wird sich der neue HSV-Coach gegen den 1. FC Köln in seinem ersten Heimspiel einfallen lassen?

Köln ist mit 24 Treffern in elf Spielen das torgefährlichere Team. Der HSV hat bisher nur 13 Tore kassiert. HSV-Torhüter Julian Pollersbeck des HSV blieb siebenmal ohne Gegentor – Kölns Keeper Horn dagegen nur zweimal. FC-Stürmer Simon Terodde hat in der Liga 13 Tore erzielt und Pierre-Michel Lasogga vom HSV kommt auf fünf Treffer. Es wird spannend am Montagabend im Volksparkstadion...

Die möglichen Aufstellungen beider Teams:

HSV: Pollersbeck - G. Sakai, Lacroix, van Drongelen, Douglas Santos - Mangala - Narey, Hunt, Holtby, Arp - Lasogga
Trainer: Wolf

Köln: T. Horn - Risse, Jorge Meré, Czichos, J. Hector - Höger - Schaub, Drexler, S. Özcan, Guirassy - Terodde
Trainer: Anfang

Sonntag, 4. November 2018

Verkaufsoffener Sonntag Hamburg 2018 am 4. November

Europa Passage. © Frank Rasch
In Hamburg findet heute der vierte und somit letzte verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr statt. Neben den geöffneten Geschäften in der Zeit von 13 bis 18 Uhr gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit musikalischer Unterhaltung sowie „Kunst und Kultur“.

In der Hamburger Innenstadt haben die Geschäfte heute von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Ein guter Zeitpunkt sich spätestens jetzt mit den Kauf der ersten, oder sogar letzten, Weihnachtsgeschenke zu beschäftigen. Vor allem dürfen sich die Kunden auf die letzten großen Rabattaktionen vor dem Fest freuen. Beim vierten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres geht es aber noch um viel mehr als nur um Shopping.

Rund um den Jungfernstieg, Gänsemarkt, Mönckebergstraße und der Hafencity steht der heutige Shoppingtag unter dem Motto Kunst und Kultur. Das Motto wird in vielen Passagen und Einkaufszentren spür- und hörbar sein. Musiker wie „Men in Blech“ und die „HipHop Academy“ werden in der innerstädtischen Spitalerstraße und am Gänsemarkt die einkaufende Bevölkerung unterhalten.

Im Hanseviertel dürfen die Besucher selbst zu Künstlern werden und in der Europa Passage präsentiert das Modelabel „Made auf Veddel“ eigens gefertigte Kleidung. Auf dem Überseeboulevard gibt es eine Fotoausstellung und auch die übrigen Einkaufszentren in Hamburg haben sich einiges zum Thema Kunst und Kultur einfallen lassen. Alle Geschäfte haben in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet. (fr)

Samstag, 3. November 2018

Erster Weihnachtsmarkt geöffnet: Wandsbeker Winterzauber 2018

Winterzauber. © Frank Rasch
Am Wandsbek Markt hat der erste Weihnachtsmarkt in diesem Jahr geöffnet: Der Wandsbeker Winterzauber lädt ab sofort wieder zum winterlichen genießen und Schlittschuhlaufen ein. Der Weihnachtsmarkt läuft vom 2. November bis zum 6. Januar 2019.

In Wandsbek kann man ab sofort wieder leckeren Glühwein trinken, Schmalzgebäck genießen und Schlittschuhlaufen. Auf dem Wandsbeker Marktplatz wurde auch in diesem Jahr wieder ein romantisches Winterdorf mit vielen tollen Highlights aufgebaut. Der Weihnachtsmarkt im Osten der Stadt ist traditionell der erste Markt in Hamburg der geöffnet hat – so auch in diesem Jahr.

Bereits zum 13. Mal findet auf dem Wandsbek Markt der Wandsbeker Winterzauber statt. Kein anderer Weihnachtsmarkt hat über einen so langen Zeitraum geöffnet wie der Winterzauber. Der am Freitag, den 2. November, begonnene Weihnachtsmarkt läuft noch bis zum 6. November 2019 und hat sogar an den Feiertagen geöffnet. Der Zutritt zum Markt ist kostenfrei und die Nutzung der Eisbahn kostet Eintritt.

90 Minuten auf der Schlittschuhbahn kosten für Erwachsene 3 Euro. Kinder unter 14 Jahren zahlen 2 Euro. Schlittschuhe können für 4 Euro ausgeliehen werden. Neben Eislaufvergnügen auf einer Fläche von 400 Quadratmetern gibt es auf dem Wandsbeker Winterzauber alles was auf einem Weihnachtsmarkt nicht fehlen darf. (fr)

Donnerstag, 1. November 2018

Lange Nacht der Industrie 2018 am 8. November in Hamburg

Kohlekraftwerk Moorburg. © FOtto
In Hamburg findet am 8. November die „Lange Nacht der Industrie 2018“ statt. Die etwa dreimonatige Anmeldephase ist nun beendet. Wer sich jetzt noch für eine der Touren anmelden möchte hat nur noch sehr geringe Chancen auf einen freien Platz.

Die Lange Nacht der Industrie hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer sehr beliebten Veranstaltung entwickelt. Die verfügbaren Plätze in den teilnehmenden Unternehmen sind immer rasch vergriffen. So auch in diesem Jahr. Trotzdem besteht beim direkten Kontakt zum jeweiligen Veranstalter immer mal die Chance das kurzfristig einige Plätze frei werden da andere Besucher plötzlich verhindert sind.

Wir wünschen allen die dabei sind viel Spaß bei der „Langen Nacht der Industrie 2018“. Organisiert wird das diesjährige Event von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg. Es gibt auch in diesem Jahr viel neues zu entdecken in den teilnehmenden Betrieben.

Faszinierende Unternehmen jeder Größe und vieler Branchen öffnen an diesem Abend ihre Tore und empfangen zuvor angemeldete Besucher. Es gibt viele spannende Einblicke in Bereiche die sonst der Öffentlichkeit verschlossen sind. Dort gibt reichlich zu entdecken – häufig erstmalig – es gibt es mitreißende Herstellungsprozesse, vielfältige Produkte und zukunftssichere Berufe zu bestaunen.

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Medienpreis Heldenherz 2018: Preisverleihung im Rathaus

Rathaus. © Frank Rasch
Die Stiftung Mittagskinder ist Preisgeber der „Heldenherz“ Auszeichnung. Mit dem Preis will man in der Öffentlichkeit ein Zeichen für Kinderrechte setzen. Die diesjährige Preisverleihung findet am 5. November im Hamburger Rathaus statt.

Die Stiftung Mittagskinder setzt sich seit ihrer Gründung für die Rechte von Kindern ein. Im Mittelpunkt steht die gewaltfreie Erziehung und der Schutz vor körperlicher und seelischer Gewalt. Kinderschutz gehört zu den existentiellen Aufgaben einer mitmenschlichen Gesellschaft. Dennoch wurden allein in Hamburg in den vergangenen Jahren eine Reihe von Kindern verletzt oder sind gar zu Tode gekommen.

Diese Grausamkeiten erfuhren die jungen Opfer in erster Linie durch Menschen, denen sie als Schutzbefohlene ausgeliefert waren. Aus diesem Grund muss auf dieses Problem hingewiesen werden und deswegen vergibt die Stiftung den Preis für Medienbeiträge, die in besonderer Weise geeignet sind, die Wahrnehmung unserer Gesellschaft für die Bedeutung des Kinderschutzes zu verstärken.

Auch in diesem Jahr wird der Preis wieder verliehen: Der Medienpreis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird für in Deutschland veröffentlichten journalistische Beiträge zu Kinderrechten und Kinderschutz aus den Bereichen Print, TV, Rundfunk und Online verliehen. Die diesjährige Preisverleihung findet am 5. November im Hamburger Rathaus statt.

„Heldenherz 2018“ in vier Preiskategorien

„Immer wieder müssen wir durch aktuelle Nachrichten erfahren, dass Kindern Unrecht angetan wird, dass sie grausam misshandelt oder missbraucht werden – oft gerade durch Menschen, denen sie als Schutzbefohlene anvertraut wurden. Solche Gewalttaten sind unfassbar und beschämend für unsere Gesellschaft“, kritisiert Susann Grünwald, Vorsitzende der Stiftung Mittagskinder.

„Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung und Schutz vor körperlicher und seelischer Gewalt. Bei allem Respekt vor der Privatsphäre tritt unsere Stiftung Mittagskinder dafür ein, dass der Kinderschutz und die Beachtung der Kinderrechte in der Mitte der Gesellschaft als Verantwortung wahrgenommen werden.“

Der Kinderschutzpreis „Heldenherz 2018“ wird in vier Preiskategorien verliehen. Bis zum 31. Juli 2018 konnten alle Beiträge eingereicht werden, welche unsere Gesellschaft für Kinderrechte und den Schutz von Kindern vor körperlicher oder seelischer Gewalt sensibilisieren. Schirmherrin des Hamburger Kinderschutzpreises „Heldenherz“ ist die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Carola Veit.