| Jungfernstieg. © Nina Weickert |
In den vergangenen Jahren feierten über 10.000 Menschen an der Binnenalster Silvester. Allerdings hat sich die Stimmung vor allem in den letzten Jahren zunehmend verändert und beim letzten Jahreswechsel wurden einige Grenzen überschritten.
Die Polizei Hamburg hat in Absprache mit der Innenbehörde ein Böller- und Raketenverbot an der Binnenalster verhängt. In Zukunft dürfen dort am Silvester keine Feuerwerkskörper mehr angefeuert werden. Grund dafür sind einige Vorfälle die sich während der letzten Silvesternacht am Jungfernstieg zugetragen haben.
Mehrere Gruppen Jungendlicher hatte sich am vergangenen Silvester an der Binnenalster gegenseitig mit zum Teil illegalen Böllern beworfen. Laut Angaben der Medien wurden dort Schlachten ausgetragen bei denen es zu Verletzungen unbeteiligter Passanten kam. Angetrunkene Menschen schossen ihren Raketen aus der Hand ab oder feuerten mit ihren Signalwaffen in Menschenansammlungen.
Mehrfach wurden Leuchtraketen in Menschenmengen gefeuert in denen sich Familien mit Kindern befanden. Sogar Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei wurden mit Feuerwerkskörpern angegriffen. Solche Szenen sollen und dürfen sich keinesfalls wiederholen. Aus diesem Grund ist die Nutzung von Feuerwerkskörpern im Bereich der Binnenalster für alle Privatpersonen künftig untersagt.
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