| Harte aber faire Duelle. © Frank Rasch |
In der Barclaycard Arena im Hamburger Volkspark fand am Samstag der erste Hero Cup statt. Sechs Mannschaften spielten vor 3.700 Zuschauern um die Trophäe. Im Finale setze sich das Traditionsteam des FC Barcelona gegen den FC St. Pauli durch.
Auch wenn einige Stars kurzfristig absagen mussten wurden den 3.700 Zuschauern in der Barclaycard Arena in Hamburg ein sehr interessantes und unterhaltsames Turnier geboten. Neben dem HSV und FC St. Pauli waren auch Werder Bremen, Real Madrid, FC Barcelona und Sheffield FC beim Hero Cup am Start. Einige der Allstar- und Traditionsmannschaften boten richtig guten Fußball.
Die Mannschaft des HSV hingegen war spielerisch eine Enttäuschung: Nach der 1:3-Niederlage gegen den FC St. Pauli im Auftaktspiel ging leider auch das Duell gegen den Nord-Rivalen Werder Bremen mit 1:4 verloren. Nach zwei verlorenen Spielen ging es für die „Rothosen“ im dritten Spiel gegen den Sheffield FC nur noch um fünften Platz. Die Partie gewann der HSV nach einem Neunmeterschießen mit 3:2.
Deutlich stärker als der HSV präsentierte sich der FC St. Pauli, der nach dem Auftakterfolg gegen den HSV, auch in den nachfolgenden Spielen die gute Leistung bestätigen konnte und am Ende verdient im Finale stand. Einer der Leistungsträger im FCSP-Team war Aufstiegsheld Deniz Baris, der am Ball zeigte das er noch nicht zum alten Eisen gehört. Im Finale stoppte Baris allerdings eine Verletzung.
Hero Cup 2016 Hamburg Ergebnisse:
Spiel 1: HSV-Altliga - FC St. Pauli 1:3
Spiel 2: Sheffield FC - Real Madrid 1:4
Spiel 3: FC St. Pauli - Werder Bremen 2:2
Spiel 4: FC Barcelona - Sheffield FC 3:0
Spiel 5: Werder Bremen - HSV-Altliga 4:1
Spiel 6: Real Madrid - FC Barcelona 2:2
Halbfinale 1: FC Barcelona - Werder Bremen 8:6 n.N.
Halbfinale 2: Real Madrid - FC St. Pauli 0:3
Spiel um Platz 5: Sheffield FC - HSV-Altliga 2:3 n.N.
Spiel um Platz 3: Real Madrid - Werder Bremen 4:2
Finale: FC St. Pauli - FC Barcelona 9:8 n.N.
Fotos vom Hero Cup folgen in den nächsten Tagen...
Wenn schon prominente Spieler, die in der Werbung für das Turnier angekündigt wurden, trotz ja sicher vorhandener Verträge absagen müssen, dürfte es wohl kein Problem sein, in den dafür zur Verfügung stehenden Medien umgehend auf die Absage hinzuweisen. Mit einer Mitteilung an die Presse, eine Veröffentlichung auf der Homepage und in den sozialen Medien erreicht man zahlreiche potenzielle Besucher, die sich dann überlegen können, ob sie dennoch das Turnier besuchen wollen.
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