Donnerstag, 20. Februar 2014

Gängeviertel Hamburg Valentinskamp: Sanierung wird teurer als geplant

Kunst im Gängeviertel. © F. Rasch
Die Sanierung des Gängeviertels in der Neustadt hat im vergangenen Jahr begonnen und wird dazu beitragen, dass ein wichtiges Stück Geschichte noch lange Zeit erhalten bleibt. Es gibt aber anscheinend einige Unstimmigkeiten und es wird teurer. 

Im vergangenen Jahr hat die Sanierung des Gängeviertels in der Hamburger Neustadt begonnen (wir berichteten davon). Für Außenstehende sah es aus, als ob alle Details bezüglich der Arbeiten geklärt wären. Doch das scheint nicht der Fall gewesen zu sein. Die Art der Wärmeversorgung war, allen Anschein nach, noch nicht geklärt.

Auf einer Sanierungs-Veranstaltung die kürzlich stattfand haben die Bewohner des Viertels eine alternative Wärmeversorgung zu Vattenfall gefordert. Somit liegt der Verdacht nahe, dass bei den ersten Verhandlungen dieser Punkt nicht besprochen wurde. Haben die Aktivisten geschlafen, oder die Stadterneuerungsgesellschaft (Steg)?

Es macht auch keinen Sinn an dieser Stelle nach Schuldigen zu suchen. Fakt ist, dass es wieder ein städtisches Bauprojekt gibt das teurer wird als anfangs geplant. Durch die nun zusätzlich entstehende Gasleitung wird die kalkulierte Summe von 20 Millionen Euro für die Sanierung des Gängeviertels nicht mehr ausreichen.

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