| Umsatzplus für HVV. © F. Rasch |
Seitdem die Fahrgäste des HVV in Bussen vorne einsteigen und die Fahrkarten vorzeigen müssen ist die Quote der Schwarzfahrer von 3,5 auf 2 Prozent gesunken. Der HVV kann aufgrund dieser Tatsache ein Umsatzplus von sechs Millionen Euro verzeichnen.
Seit dem 5. März müssen die Fahrgäste in den Bussen des Hamburger Verkehrs Verbund (HVV) vorne einsteigen und dem Busfahrer ihre Fahrkarte vorzeigen. Diese Änderung bringt Erfolg. Der HVV kann ein Umsatzplus von über sechs Millionen Euro verzeichnen. In den Bussen sank die Quote der Schwarzfahrer von 3,5 auf 2 Prozent.
Hinzu kommen Großkontrollen an wichtigen Knotenpunkten und größeren Bahnhöfen. Aber auch verschärfte Kontrollen in den Bahnen zu teilweise sehr ungewöhnlichen Uhrzeiten haben Erfolg gebracht. Daher werden diese Maßnahmen vom HVV fortgesetzt um den Schwarzfahrern weiterhin den Kampf anzusagen.
Wir haben allerdings auch beobachtet, dass es zahlreiche Busfahrer gibt, die nur sehr flüchtig hinschauen wenn die Fahrgäste ihre Karte vorzeigen. Dafür kann man vielen Busfahrern keine Vorwürfe machen. Einerseits sollen sie ihre Fahrpläne einhalten und andererseits jeden Fahrgast überprüfen. Das ist zu manchen Uhrzeiten nicht möglich.
Hinzu kommt, dass für die Busfahrer das Risiko gestiegen ist, dass man tätlich angegriffen wird. So hörten wir, dass es auch schon Fälle gab in denen Schwarzfahrer ihre Mitfahrt beim Fahrer erpresst haben sollen. Die Angst einiger Busfahrer vor Übergriffen ist seit dem 5. März 2012 deutlich angestiegen. (fr)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen