Eigentlich stehen die Chancen für den Hamburger SV sehr schlecht, den zuvor verspielten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga noch schaffen zu können. Der HSV müsste alle seine letzten drei Spiele gewinnen und die Konkurrenz aus Kiel und Fürth müsste einige Spiele verlieren. Kiel spielt momentan einen sehr guten Fußball und gewinnt scheinbar alle Partien. Fürth hingegen zeigte zuletzt etwas Schwäche.
Die Spiele der Konkurrenz sind allerdings nur dann entscheidend, wenn der HSV seine letzten Partien alle gewinnt. Deswegen hatte die sportliche Führung des HSV drei Spieltage vor dem Saisonende auf Horst Hrubesch als Interimstrainer gesetzt. Am gestrigen Montag stand dann das erste Spiel der 70-jährigen HSV-Legende auf dem Programm: Der HSV musste im eigenen Stadion gegen den 1. FC Nürnberg ran.
Der HSV spielte plötzlich wieder Fußball und die zuletzt deutlich sichtbare Unsicherheit vieler Spieler wurde mit jeder Spielminute weniger. Die Mannschaft holte sich ihr Selbstvertrauen zurück und besiegte Nürnberg mit 5:2. Zwei Spiele vor Saisonende fehlen dem Vierplatzierten HSV nun noch drei Punkte auf den tabellendritten aus Führt. Es besteht jetzt zumindest wieder eine kleine Chance, dass Hamburg die Relegation erreicht.
Nachdem die Fans zuletzt jede Hoffnung verloren hatten, dass es der HSV in dieser Spielzeit vielleicht schaffen könnte endlich aufzusteigen, hat HSV-Legende Horst Hrubesch den Glauben an das fast unmögliche Ziel wieder zurückgebracht. Nun darf man sehr gespannt sein, wie die letzten zwei Spieltage für die Hanseaten laufen werden. Die nächsten Gegner des HSV sind der VfL Osnabrück und Eintracht Braunschweig.
Foto: Volksparkstadion. © Frank Rasch

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