Samstag, 8. Mai 2021

Erstes Fazit aus der Modellregion Nordfriesland

Seit November 2020 haben in Deutschland die meisten Einzelhändler, Restaurants, Hotels und viele weitere Betriebe wegen des Corona-Lockdowns geschlossen. Nun gibt es erste Wiedereröffnungen und außerdem läuft in Teilen Nordfriesland seit einer Woche ein Modellversuch, wie Ferien in Zeiten einer Pandemie aussehen könnten. Es ist nun Zeit für ein erstes Fazit.

Seit einer Woche läuft in Teilen Nordfriesland ein einzigartiger Versuch, wie Urlaub an der Nordsee in Zeiten einer Pandemie aussehen könnte: Die Nordseeinseln Amrum und Sylt haben sich an diesem Modellversuch beteiligt und man kann so langsam ein erstes Fazit ziehen, wie es bisher lief in der Modellregion. An den ersten Tagen gab es einige Startschwierigkeiten – vor allem im technischen Bereich. 

„Internetseiten, die nicht an Smartphones angepasst sind, Vermieter, denen ihre Registriernummer fehlt, Tagesberichte mit Lücken – in den ersten Tagen der Modellregion Nordfriesland lief nicht alles rund“, teilte die Tourismusregion mit. Insgesamt ist man trotz der Startschwierigkeiten in der Modellregion aber ganz zufrieden mit der ersten Woche. Es läuft von Tag zu Tag besser und auch erste technische Probleme wurden abgestellt. 

Die nicht geimpften Touristen haben sich schnell an die vorgeschriebene Testpflicht gewöhnt. Nach Einschätzung der Sylt Marketing GmbH verlief das erste Wochenende ohne besondere Vorkommnisse und „recht unaufgeregt“. Die Stimmung sei „kurz und knapp zusammengefasst freudig, hoffnungsvoll und zuversichtlich.“ Auf Amrum zieht man ein ähnliches Fazit und stellt fest, dass die vorhandenen Beherbergungs-Kapazitäten in der ersten Woche noch nicht voll ausgelastet waren. 

Foto: Auf Sylt. © Frank Rasch

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