Vor den Friseursalons hatten sich am Montag und Dienstag vor dem Beginn des zweiten Lockdowns bereits lange Schlangen gebildet. Viele Friseure hatten an den vergangenen beiden Tagen teilweise sogar bis kurz vor Mitternacht geöffnet um möglichst viele Kunden bedienen zu können, bevor die Salons ab Mittwoch schließen mussten. Friseure sind allerdings nicht die einzigen die vom Lockdown betroffen sind.
Auch Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios müssen vorerst schließen. Geöffnet bleiben hingegen Physio-, Ergo- und Logotherapien. Auch Fußpflege soll weiterhin möglich bleiben. Außerdem müssen fast alle Einzelhändler schließen, außer Geschäfte die Waren des täglichen Bedarfs anbieten wie Supermärkte.
Tankstellen, Reformhäuser, Tierfachmärkte, Optiker, Drogerien, Apotheken, Hörgeräteakustiker, Kfz- und Fahrradwerkstätten, Banken, Post, Reinigungen, Waschsalons, Zeitschriftenhändler und Großhändler bleiben ebenfalls geöffnet. Weihnachtsbaumverkäufe, Abhol- und Lieferdienste können weiterhin genutzt werden.
Der Lockdown in Deutschland geht mindestens bis zum 10. Januar 2021. Es ist allerdings äußerst wahrscheinlich, dass sich der Lockdown deutlich länger hinziehen wird. Experten gehen von einer Schließung bis Februar oder sogar bis Ostern aus. Genaueres wird die Regierung und die Bundesländer sicherlich Anfang des Jahres mitteilen.

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