Die wohl größte Enttäuschung gab es bei den Biathlon-Wettbewerben der Herren: Erstmals seit sehr vielen Jahren gewannen die Herren keine olympische Medaille. Dafür aber lief es bei den Damen etwas besser: Denise Herrmann gewann die Goldmedaille und in der Staffel gab es zumindest Bronze. Auch beim Shorttrack und im Eisschnelllauf enttäuschte das Team D bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking.
Richtig gut hingegen lief es beim Rodeln, Skeleton und im Bob: „Die Eisrinne wurde zum Goldkanal“ kommentierte etwa die „BILD am Sonntag“. Die guten Resultate im Eiskanal war zum Ende der Olympischen Spiele auch der Hauptgrund, warum Deutschland im abschließenden Medaillenspiegel (12 Gold, 10 Silber, 5 Bronze) auf einem guten zweiten Platz landete. Nur Norwegen war mit 16 Gold, 8 Silber und 13 Bronze besser.
Gastgeberland China (9 Gold, 4 Silber, 2 Bronze) wurde im Medaillenspiegel dritter, vor den USA (8 Gold, 10 Silber, 7 Bronze), Schweden (8 Gold, 5 Silber, 5 Bronze), Niederlande (8 Gold, 5 Silber, 4 Bronze), Österreich (7 Gold, 7 Silber, 4 Bronze), Schweiz (7 Gold, 2 Silber, 5 Bromze), Russland (6 Gold, 12 Silber, 14 Bronze) und dem zehnplatzierten Frankreich (5 Gold, 7 Silber, 2 Bronze).
Foto: Eiskanal im Sommer. © Frank Rasch
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