Dienstag, 22. Februar 2022

Neuer Roman: Eine Frauenfreundschaft vor dem Hintergrund der Hamburger Sturmflut 1962

Nun ist es schon 60 Jahre her: In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 überschwemmte die bis dahin schlimmste Sturmflut der Stadtgeschichte große Teile der Hansestadt. Unzählige Menschen in den Elbnahen Stadtteilen wurden durch die Sturmflut obdachlos und über 300 Menschen starben in den unerwarteten Fluten. Vor diesem historischen Hintergrund der Hamburger Sturmflut 1962 spielt der neue vielversprechende Roman von Autorin Kerstin Sgonina mit dem Titel „Und wenn wir wieder tanzen“. In dem Buch geht es um einer Frauenfreundschaft vor dem Hintergrund der Sturmfut und ist bereits am 15. Februar 2022 im Wunderlich Verlag erschienen und ab sofort in allen Buchläden erhältlich.

Mit dem historischen Hintergrund der Sturmflut von 1962 spielt der neue Roman der Autorin Kerstin Sgonina mit dem Titel „Und wenn wir wieder tanzen“, der am 15. Februar 2022 im Wunderlich Verlag erschienen ist und ab sofort in allen Fachgeschäften erhältlich ist. Auch die Protagonistin des Buchs, Marie Hansen, die als Zimmermädchen im Hotel Atlantic arbeitet und in der Kleingartensiedlung Alte Landesgrenze in Wilhelmsburg lebt, verliert in der Februarnacht 1962 alles. 

Über einen Aufruf im Hamburger Abendblatt kommt Marie bei Effie von Tieck in St. Pauli unter. Die ältere Dame scheint allerdings nicht besonders erpicht auf Gesellschaft. Auch ihr hat die Sturmflut etwas genommen: Ihr traditionsreiches Tanzlokal wurde durch die Flut stark beschädigt. Marie ahnt, dass sich hinter Effies ruppiger Fassade eine tragische Geschichte verbirgt. Eine Geschichte, die viele Jahrzehnte zurückreicht. 

Damals machte Effie das Danzhus in der Speicherstadt zu einem der beliebtesten Lokale der Stadt. Zwei Kriege hat es überstanden, doch in letzter Zeit hat sich kaum noch ein Gast hierher verirrt. Droht dem Danzhus nun endgültig das Aus? Marie und Effie wollen dies mit allen Mitteln verhindern. Dabei stellt sich heraus, dass die Wunden der Vergangenheit noch nicht verheilt sind. Und dass die beiden Frauen mehr gemeinsam haben, als es zunächst den Anschein hat…

Foto: © Wunderlich Verlag  

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