Donnerstag, 1. April 2021

Ausgangssperre in Hamburg ab Karfreitag

Wegen der in Hamburg steigenden Infektionszahlen und der damit verbundenen Sieben-Tage-Inzidenz, die am Mittwoch von 153,7 auf 163,7 Infektionen pro 100.000 Einwohner anstieg, hat sich der Hamburger Senat noch am selben Tag für härtere Maßnahmen entschieden und verhängt ab Freitag um 21 Uhr eine nächtliche Ausgangssperre.

Wie Hamburgs Erster Bürgermeister, Peter Tschentscher, am Mittwoch in einer Pressekonferenz mitteilte, wird die Hansestadt im Kampf gegen die Corona-Pandemie nun endgültig die Notbremse ziehen: Ab Karfreitag gibt es in Hamburg eine nächtliche Ausgangssperre. In der Zeit von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens darf niemand ohne einen triftigen Grund die Wohnung verlassen. Es gibt allerdings einige Ausnahmen. 

Erlaubt ist von 21 Uhr bis 5 Uhr nur der Weg zur Arbeit, dass Gassi gehen mit dem Hund und Sport der alleine ausgeübt wird, wie beispielsweise Joggen. Jeder ünnötige Weg nach draußen ist verboten. Auch die Supermärkte müssen spätestens ab 21 Uhr schließen. Lieferdienste hingegen dürfen auch nach 21 Uhr noch Essen ausliefern. Hamburgs Bürgermeister sprach von einer „drastischen Maßnahme“, die leider unvermeidlich sei.  

Foto: Nachts in Hamburg. © Frank Rasch

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