Das Betreten der Eisflächen ist zum jetzigen Zeitpunkt absolut lebensgefährlich. Die Eisschicht auf der Alster und auf vielen anderen Seen in Hamburg ist noch zu dünn und an einigen Stellen stark brüchig. Trotzdem gibt es sehr viele Menschen die die täglichen Warnungen der Polizei und Behörden ignorieren und sich am Samstag bei sonnigen Winterwetter immer wieder auf die Eisfläche wagten.
Auch wenn es Bereiche auf der Alster gibt, die sicherlich schon tragfähig sind, gibt es ebenso viele Stellen an denen das Eis noch brüchig ist. Aus diesem Grund gab es auch Samstag wieder einen Vorfall, bei dem ein 13-jähriges Mädchen am Leinpfad ins Eis einbrach und gerettet werden musste. Die 13-Jährige blieb glücklicherweise unverletzt.
Der Vorfall mit dem jungen Mädchen zeigt sehr deutlich, wie verantwortungslos vor allem die Erwachsenen sind. So ist es nicht nachvolziehbar, dass es an der Außenalster am Samstag sehr viele Eltern gab, die gemeinsam mit ihren Kindern auf die Eisfläche gingen, oder sogar einen Vater, der einen Kinderwagen über die Alster schob. Erwachsene und insbesonders Eltern haben eine Vorbildfunktion.
Laut einen Bericht der „BILD-Zeitung“ waren über den Samstag verteilt insgesamt 1.500 Menschen auf dem Alstereis. Die Polizei musste immer wieder anrücken um Menschen vom Eis zu holen. Bis zum Abend vermeldete die Polizei insgesamt 177 Eis-Einsätze. Es ist davon auszugehen, dass es am Sonntag ähnlich viele Einsätze für die Beamten geben wird.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen