Seit dem Beginn des zweiten Lockdowns im Dezember ist die Hamburger Innenstadt fast wie ausgestorben. Eine gespenstische Atmosphäre in den berühmten Einkaufsstraßen wie Mönckebergstraße oder dem Neuen Wall. Fraglich wird sein, wie all diese Geschäfte den zweiten Lockdown und die damit verbundene zeitweilige Schließung verkraften.
Schon vor der Corona-Pandemie hatten viele Geschäftsleute in der Hamburger Innenstadt große Probleme, weil wegen des Onlinehandels immer weniger Kunden in die Läden kommen. Für einige Geschäfte war schon der erste Lockdown sehr schädlich und der zweite Lockdown wird die Situation nicht verbessern. Zumal derzeit auch noch völlig unklar ist, wie lange sich die aktuellen Maßnahmen hinziehen werden.
Wer eines seiner Lieblingsgeschäfte in Hamburg unterstützen möchte sollte sich auf der Website erkundigen ob dort das sogeannte „Click und Collect“ angeboten wird. Dann kann man das gewünschte Produkt telefonisch oder online bestellen und es zu einem bestimmten Zeitpunkt vor Ort abholen. Ob das aber am Ende dazu beiträgt das Geschäft vor einer möglichen Schließung zu bewahren ist fraglich.
Man darf also wirklich gespannt sein, wie die Geschäfte in der Hamburger Innenstadt die Corona-Krise überstehen und wie es in der Zeit danach aussieht. Erst einmal bleibt zu hoffen, dass die zum Teil immer noch ausstehenden staatlichen Hilfen den Geschäftsleuten helfen werden. Bis es aber zu den ersten Lockerungen kommen wird, müssen wir erstmal mit Geisterstädten arrangieren – auch wenn es ein trauriges Bild ist.
Foto: © Frank Rasch
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