Freitag, 16. Oktober 2026

Møns Klint in Dänemark – Die einzigartigen Kreidefelsen

An dieser Stelle wollen wir unseren Lesern Im Norden ein ganz besonderes Ausflugsziel für schöne Herbstage oder das nächste Jahr empfehlen: Eine wunderschöne Küstenklippe aus Kreidefelsen im Osten der dänischen Ostseeinsel Møn. Mit dem Auto und der Fähre ist dieser Ort von Puttgarden auf Fehmarn in etwa zwei Stunden zu erreichen. Nicht nur für Fotografen, Naturliebhaber und Fossilien-Sammler ist Møns Klint ein attraktives Ausflugsziel.

Møns Klint ist eine Küstenklippe aus Kreidefelsen im Osten der dänischen Insel Møn. Von Puttgarden auf Fehmarn ist dieser Ort mit dem Auto und der Fähre in etwa zwei Stunden erreichbar und ein wirklich lohnenswertes Ausflugsziel. Die Kreidefelsen sind ein schönes Beispiel für die Landschaftsbildung in der Eiszeit. Die auf dem Meeresboden entstandenen Kreideschichten wurden während der Eiszeit drückten Gletscher die Kreideschichten aus dem Meer nach oben und formten so die bis zu 128 Meter hohen Klippen die heute diese dänische Landschaft prägen. 

Møns Klint ist ein besonders schönes Beispiel für die Entstehung der heutigen Landschaften. Wegen dieser Besonderheit wurde Møns Klint im vergangenen Jahr in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Ein Geheimtip ist Møns Klint leider nicht. Die Kreidefelsen werden jährlich von rund 300.000 Besuchern aufgesucht. Die meisten von ihnen kommen im Sommer und sind nach gelegentlichen Erdrutschen auf der Suche nach Fossilien, oder erfreuen sich an Wanderungen.

Die etwa sechs Kilometer langen Kreidefelsen werden gekrönt von einem Buchenwald, von den man eine besonders schönes Aussicht hat. Aufgrund einiger Erdrutsche sollte man dort aber die abgesperrten Bereiche beachten und sich außerdem eine aktuelle Wanderkarte besorgen. Frühere Wege sind teilweise nicht mehr passierbar. Im Geo Center Møns Klint gibt es viele nützliche Informationen zu den Kreidefelsen, Fossilien und den Wanderwegen. Hier geht es zur Website des Geo Centers: https://moensklint.dk/de/. 





 Fotos: © Frank Rasch

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