Der ESC wurde nach der Corona-Zwangspause am Samstag zum 65. Mal ausgetragen. Nun durfte der europäische Musikwettbewerb in diesem Jahr unter sehr strengen Corona-Hygieneauflagen endlich wieder stattfinden. Alle Teilnehmer und die 3.500 zugelassenen Zuschauer wurden vorab auf Corona getestet. Aufgrund eines positiven Testergebnisses durften die Isländer in Rotterdam nicht live auftreten, sondern wurden zugeschaltet.
Insgesamt war es ein sehr gelungener Wettbewerb mit einigen wirklich guten Auftritten. Aus deutscher Sicht lief es etwas enttäuschend: Der Hamburger Jendrik galt schon vor dem Beginn des Wettbewerbs nicht zu den Favoriten. Dass Jendrik mit seinem Song „I Don’t Feel Hate“ aber mit nur drei Punkten auf dem vorletzten Platz landete, war etwas überraschend. Letzter hinter Deutschland wurde Großbritannien.
An der Spitze des diesjährigen ESC blieb es bis zum Schluss ein enges Rennen. Nach dem Ende des Jury-Votings sah es noch danach aus, dass Frankreich oder die Schweiz den ESC 2021 gewinnen werden. Dann allerdings kam das Zuschauer-Voting und sorgte für eine kleine Überraschung: Die italienischen Rocker Måneskin rückten mehrere Plätze nach vorne und landeten mit dem Song „Zitti e Buoni“ auf dem ersten Platz.
Foto: Live-Musikshow mit Zuschauern. © Nina Weickert
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen