Dienstag, 6. Dezember 2016

OSZE-Konferenz in Hamburg sorgt für Ausnahmezustand

Polizei. © FOtto
Wer momentan viel in Hamburg unterwegs ist sieht fast überall Polizei-Fahrzeuge. Grund für diese außergewöhnliche Aufgebot ist die für Donnerstag und Freitag geplante OSZE-Konferenz in der Hansestadt. Ende der Woche kommen noch Demos hinzu.

Der OSZE-Gipfel in Hamburg am 8. und 9. Dezember sorgt in der ganzen Stadt für ein großes Polizei- und Sicherheits-Aufgebot. Die Gegend um die Messehallen ist in zwei Sicherheitszonen aufgeteilt, in denen die Öffentlichkeit keinen Zutritt hat. Neben der Konferenz in den Messehallen ist die internationale Relegation während des zweitägigen Treffens auch in anderen Ecken Hamburgs unterwegs.

Aufgrund der Fahrten der Politiker zu den Veranstaltungsorten in Hamburg müssen die übrigen Autofahrer in der Hansestadt deutlich mehr Zeit einplanen. Einige Routen wie die Schröderstiftstraße und die Straße an der Verbindungsbahn werden vom Mittwoch bis Freitag vollständig für den Verkehr gesperrt. Dann sind dort während der Sperrzeiten nur Offizielle und Polizei-Fahrzeuge zugelassen.

Neben den von den Behörden geplanten Sicherheitsmaßnahmen und Sperrungen im Rahmen der OSZE-Konferenz wird es am Donnerstag zudem auch noch Demonstrationen geben. Bereits am Donnerstag um 9 Uhr startet am Jungfernstieg der erste Protestmarsch. In der Karolinenstraße findet um 12 Uhr eine weitere Demo statt. Weitere Proteste sind Donnerstag um 16.30, 18 und 20 Uhr geplant.

Neben der Gefahr die von gewaltbereiten Demonstranten ausgehen könnte, sollen auch anderen Risiken wie die Gefahr vor Terroranschläge gemindert werden. Noch nie wurde in der Hamburger Geschichte ein solcher Sicherheitsaufwand betrieben. Die Polizei ist mit 13.500 Beamten und 700 Spezialkräften im Einsatz. Die Bundeswehr überwacht das Geschehen mit Jets aus der Luft.

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